Die Kapelle Gläuffig liebt Traditionelles: (v.l.) Pirmin Huber, Mathias Landtwing, Fränggi Gehrig und Lukas Gernet. Bild zvg Archiv Fredy Reichmuth (v. l.) und Marion Suter spielen Hans-Frey-Werke traditionell am Piano, Michael Bösch etwas anders auf d
Die Kapelle Gläuffig liebt Traditionelles: (v.l.) Pirmin Huber, Mathias Landtwing, Fränggi Gehrig und Lukas Gernet. Bild zvg Archiv Fredy Reichmuth (v. l.) und Marion Suter spielen Hans-Frey-Werke traditionell am Piano, Michael Bösch etwas anders auf d
Fredy Reichmuth (v. l.) und Marion Suter spielen Hans-Frey-Werke traditionell am Piano, Michael Bösch etwas anders auf de
Fredy Reichmuth (v. l.) und Marion Suter spielen Hans-Frey-Werke traditionell am Piano, Michael Bösch etwas anders auf de

Musik

Verein nimmt sich Hans Freys Erbe an

Das originelle Werk des Ländlerpianisten Hans Frey wurde vor allem von Mathias Knobel gepflegt. Nach seinem Tod übernimmt nun der Verein Hans Frey mit Lukas Gernet, Pirmin Huber und Robin Mark diese Aufgabe. Am Sonntag findet in Lachen das erste Konzert statt.

Hans Frey (1913–1973) war eine Koryphäe. Niemand pflegte den Stil des Klavierländlers so originell wie er. Dass seine Musik nicht in Vergessenheit geraten ist, war vor allem ein Verdienst von Mathias Knobel. Der Ländlermusiker aus Altendorf mit Musikhaus in Wollerau veröffentlichte zwei CDs mit Originalaufnahmen, gab ein Notenbuch heraus und organisierte spezielle Hans-Frey-Konzerte.

Ein Verein für Freys Erbe

Nach dem überraschenden Tod von Mathias Knobel vor zwei Jahren verblieb diese Aufgabe bei seiner Partnerin Claire Burkhalter. Nun hat sie in Lukas Gernet einen Pianisten gefunden, welcher sich seit geraumer Zeit mit dem Musikerbe von Hans Frey befasst und in verschiedenen Formationen von Ländlermusik bis Jazz aktiv ist. Zu diesem Zweck haben Lukas Gernet als Präsident, Pirmin Huber als Vizepräsident und Robin Mark als Vorstandsmitglied eigens einen Verein Hans Frey gegründet, um dieses wertvolle biografische Schaffen rund um die Musik des in Lachen geborenen Hans Frey weiterzuführen.

Mindestens jährlich ein Konzert

In den Statuten festgelegt ist unter anderem die Durchführung von mindestens einem Konzert jährlich. Die Premiere findet nun am kommenden Sonntag, 11. Oktober, in Lachen statt. Mit dabei ist eine stattliche Anzahl von Künstlern, die allesamt in irgendeiner Weise mit dem Werk von Hans Frey verbunden sind – und die überhaupt fähig sind, diese nicht leicht zu beherrschenden Kompositionen zu interpretieren.

Nicht nur Piano im Einsatz

Das Fundament bildet die Kapelle Gläuffig mit den vier jungen Zentralschweizern Mathias Landtwing (Klarinette), Fränggi Gehrig (Akkordeon), Lukas Gernet (Klavier) und dem Galgener Pirmin Huber (Kontrabass), die die wertvollen Schweizer Traditionen am Leben erhalten wollen. Nicht fehlen an einem Hans-Frey-Konzert dürfen der Akkordeonist und Pianist Fredy Reichmuth aus Altendorf, der langjährige Musikpartner von Mathias Knobel, sowie die klassisch ausgebildete PianistinMarion Suter aus Rothenthurm. Als Pianisten dürfen die beiden als versierteste Frey-Interpreten überhaupt bezeichnet werden – wenn auch mit unterschiedlichem, persönlichem Stil. Wie vielseitig die Kompositionen von Hans Frey musikalisch umsetzbar sind, zeigen die weiteren Gäste: der Geiger Michael Bösch von den Alder Buebe sowie der Schlagzeuger Samuel Büttiker. Das heisst also, dass am Sonntag nicht «nur» Klaviermusik zu hören ist, sondern auch eine komplette Ländlermusik, mehrere Pianisten, ein Geiger und ein Schlagzeuger in wechselnder Besetzung zum Einsatz kommen werden. Das musikalisch vielseitige, mit persönlichen Reminiszenzen gespickte Hans-Frey-Konzert findet am nächsten Sonntag, 11. Oktober, um 17.30 Uhr im Hotel «Bären» in Lachen statt. Der Eintritt ist frei, es gibt eine Kollekte.

Hans-Frey-Konzert

So 11. Oktober
17.30 Uhr
Hotel «Bären»
8853 Lachen statt

Eintritt frei / Kollekte



Infos

www.hansfrey.ch



Reservationen

T 078 888 31 71
oder
info@hansfrey.ch

Höfner Volksblatt und March-Anzeiger (Andreas Knobel)

Autor

Höfner Volksblatt & March Anzeiger

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

06.10.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/51JFns