Die neue Leiterin der Theatergruppe Chärnehus heisst Felicitas Gassner. Sie wird eingerahmt von Rosmarie Oechslin, Präsident Beat Ruhstaller und Marann Schneider.  Foto: zvg
Die neue Leiterin der Theatergruppe Chärnehus heisst Felicitas Gassner. Sie wird eingerahmt von Rosmarie Oechslin, Präsident Beat Ruhstaller und Marann Schneider. Foto: zvg

Dies & Das

Generationenwechsel bei der Theatergruppe

46. Generalversammlung Kulturverein Chärnehus Einsiedeln vom Montag, 13. Juni: Präsident Beat Ruhstaller heisst im Chärnehus-Foyer eine erfreuliche Zahl Mitglieder herzlich willkommen. Endlich kann wieder von Anlässen gesprochen werden, welche stattgefunden haben

Der Vorstand hat sich zu drei Sitzungen getroffen. Die Hauptaktivitäten geschehen in der Theatergruppe, der Ausstellungsgruppe und dem Kinder- und Jugendtheater Sapperlot. Seit Februar dieses Jahres wird beim Café Drei Herzen an der Hauptstrasse in einem Schaukasten über Aktuelles informiert. Das Improvisations-Theater einiger junger Theaterbegeisterter bescherte ein volles Haus und gefreute Abende. Sapperlot zeigte an vier Vorstellungen das indische Märchen «Kapti und Imani» von schlauen Mädchen. Am 6.Kulturwochenende vom 22. bis 24. April organisierte der Verein ein Chasperlitheater für die Kleinsten. Es herrschte ein lustiges Gewusel. Erfreulicher Erfolg für die Ausstellung «Leben und Überleben. Einsiedeln 1939 bis 1945». Trotz aller Coronavorschriften konnten 2408 Besucher gezählt werden, berichtet Susanna Bingisser. Die komplette Auflage von 750 Begleitschriften ist vergriffen. Alle 420 Mitglieder erhielten diese als Geschenk, die weiteren wurden verkauft. Bei einem Budget von 62’000 Franken resultierte ein Gewinn von 4000 Franken. Herzlichen Dank an Sponsoren, Gönner und besonders grosszügige Einsiedler Gewerbetreibende. Der Einsatz der Gruppenmitglieder und zahlreichen zusätzlichen Helfenden wurde bestens verdankt.

Wechsel in der Theatergruppe


Marann Schneider und Ringgi Oechslin haben seit 2010 gemeinsam fünf verschiedene Produktionen auf die Bühne gebracht. Darunter den einzigartigen «Casanova» von Thomas Hürlimann unter der Regie von Barbara Schlumpf. Nun können sie die Leitung an Felicitas Gassner übergeben. Eine schon seit Jahren begeisterte, junge Theatermacherin. Sie kann auf viel Erfahrung von der engagierten Gruppe zählen. Bis am 24. Juni sind einige Theaterspielende noch in der Fram zu sehen mit dem Stück «Memento Momentum » in der aktuellen Ausstellung «Vanitas». Die statutarischen Traktanden wurden besprochen und einstimmig genehmigt. Hans Gyr, Präsident der Stiftung Chärnehus, macht auf die zunehmenden Unterhaltskosten des Hauses aufmerksam und dankt dem Kulturverein für die grosse Unterstützung.

50 Jahre kantonales Frauenstimm- und -wahlrecht


Historikerin Martina Kälin-Gisler blickte in ihrem Vortrag in der Geschichte zurück, bis auch die Schwyzer Frauen stimmen und wählen konnten: im März 1972. Einige der damaligen Argumente in Leserbriefen oder Inseraten für oder gegen das Wahlrecht lösten Schmunzeln oder Kopfschütteln aus. Es ist fünfzig Jahre her und es ist nicht leicht, Frauen für politische Ämter zu begeistern. Herzlichen Dank an Frau Kälin-Gisler für die Präsentation. Der Präsident Beat Ruhstaller schliesst die Versammlung mit einem grossen Dank an alle Gruppen, alle Helferinnen und Helfer.

Einsiedler Anzeiger / msch

Autor

Einsiedler Anzeiger

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

18.06.2022

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www.schwyzkultur.ch/6RUexM