Drachin Luna kennt das grösste Wunder auf dem Planeten Erde: Die Liebe, eben entbrannt zwischen den beiden Mäusen. Bild Silvia Camenzind
Drachin Luna kennt das grösste Wunder auf dem Planeten Erde: Die Liebe, eben entbrannt zwischen den beiden Mäusen. Bild Silvia Camenzind

Bühne

Drachenmusical als gelungener Schlusspunkt

Die Finissage der Ausstellung im Kurpark Gersau fiel wegen Regen ins Wasser. So setzte gestern Nachmittag das Drachenmusical der Musikschule einen imposanten Schlusspunkt hinter «Dragonia».

«Drachin Luna und Mutter Erde», so hiess das Kindermusical, das die Musikschule Gersau in kurzer Zeit – mit Übungsblöcken zu Beginn und zum Ende der Herbstferien – eingeübt hatte. Autorin des Kindermusicals ist Musikschulleiterin Isi Schennach. Sie hat auch die Musik dazu komponiert, Regie geführt, die Gastmusiker engagiert, die Kostüme und das Bühnenbild organisiert und gestern selber mitmusiziert. Bei ihr liefen alle Fäden zusammen.

Waagschale für die Geldgier

Isi Schennach schrieb das Drachenmusical im Jahre 1996, seither wurde es mehrmals aufgeführt. Erstaunlich ist, dass es in diesen 14 Jahren noch an Aktualität gewonnen hat. Im Musical geht es um Drachin Luna, die als fünfter Sinn mit den vier Elementen für das Gleichgewicht des Planeten Erde kämpft. Gegenpart von Mutter Erde, Luftfee, Wassergeist und Feuerfrau ist die Geldgier, der am Ende des Stückes Luft, Wasser, Feuer und Erde in die Waagschale gelegt werden. Die Kinder und Jugendlichen der Musikschule spielten, sangen und musizierten mit sichtlicher Spielfreude. Die coolen Songs, die lässigen Kostüme und die sinnvolle Geschichte gefiel den rund 100 Personen in der Aula, wie der Applaus bewies.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

18.10.2010

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schwyzkultur.ch/xnn6RJ