Humorvolles Duo: Michael von der Heide (links) zusammen mit Gitarrist Martin Buess. Bild Christoph Jud
Humorvolles Duo: Michael von der Heide (links) zusammen mit Gitarrist Martin Buess. Bild Christoph Jud

Bühne

Von der Heide feierte Premiere

Michael von der Heide war am Festival Gersauer Herbst zu Gast. Im voll besetzten Saal erfreute der Sänger das Publikum auch mit seinen humorvollen Anekdoten und seinem direkten Kontakt mit den Zuhörern.

Die Jubiläumsauflage 10 Jahre Gersauer Herbst war gespickt mit lauter grossen Namen. Einer von ihnen war derjenige des auch international erfolgreichen Schweizer Entertainers und Sängers Michael von der Heide. Nach 2008 war dies sein zweiter Auftritt am Gersauer Herbst. Festivalgründer und –leiter Roger Bürgler (kulturwerk.ch GmbH) erklärte in seinen Begrüssungsworten am Freitagabend eine amüsante Geschichte. Er habe «Michi» Mitte der 1980er-Jahre kennengelernt. Damals organisierte Bürgler als Kulturorganisator sein erstes Event, das Badi Open Air in Schwyz, das in die KKS Schwyz verlegt worden war. Von der Heide war damals noch ein Teenager und nicht als Sänger am Open Air dabei, sondern er begleitete Vera Kaa als Babysitter ihres Sohnes. Der 42-jährige Sänger mit Wurzeln im sanktgallischen Amden trat am Gersauer Herbst mit dem brillanten Gitarristen Martin Buess auf.

Programm-Premiere

Der Auftritt war gleichzeitig die Premiere seines Tournee-Programms Winterreise, mit dem er nun unterwegs ist. «Winterreise» ist ein «Best-of»- Programm. Von der Heide greift auf Lieder aus eigener Feder, aber auch auf grosse Hits von Weltstars wie Hildegard Knef, Michel Polnareff, Bonnie Tyler oder Margrit Rainer («Eusereine chönnt das au» aus der Niederdorfoper) zurück. Fehlen durfte auch «Il pleut de l’or» nicht. Mit diesem Lied vertrat er 2010 die Schweiz erfolglos am Eurovision Song Contest in Oslo. Auch der Erfolgssong der von ihm verehrten Paola, «Blue bayou» (Original von Roy Obison), den von der Heide im Duett mit Paola 1998 in der Fernsehsendung Benissimo sang, waren zu hören.

Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

25.11.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/LjUbP8