Kunz wird mit dabei sein beim diesjährigen Musikfestival «Der Herbst». Bild pd
Kunz wird mit dabei sein beim diesjährigen Musikfestival «Der Herbst». Bild pd

Musik

Das Kulturfestival ändert seinen  Namen und präsentiert Programm

Das seit 2004 existierende Innerschweizer Kulturfestival «Gersauer Herbst» ändert seinen Namen und stellt das Programm 2021 vor.


Aus dem Gersauer Herbst (bis 2020) wird ab diesem Jahr neu «Der Herbst». Im Untertitel werden nebst den Festivaldaten auch die Festivalorte Brunnen und Gersau aufgeführt. Je nach Entwicklung des Festivals kann dies auch angepasst werden. Die Beweggründe liegen auf der Hand. Bereits seit 2012 findet der Gersauer Herbst nicht mehr ausschliesslich in Gersau statt. Die ursprünglich erhoffte, örtliche Bindung hat zu wenig Potential. Dies in erster Linie wegen der fehlenden Infrastruktur.

Trotzdem will Roger Bürgler und sein bewährtes Team am Standort Gersau festhalten. Seit dem Wegfall der kleinen Bühne im Alten Rathaus konzentriert man sich aber auf das Gasthaus Tübli und die Pfarrkirche Gersau. Seit einigen Jahren generiert man bis zu 80 Prozent der Zuschauer an den Konzerten im Seehotel Waldstätterhof in Brunnen. Auch wird das Festival aus Brunnen (Gemeinde, Tourismus und Festivalort Seehotel Waldstätterhof) massiv umfangreicher gefördert und unterstützt. Der bisherige Festivalname ist diesem Umstand nicht mehr gerecht geworden, so die Festivalverantwortlichen. Neu werden 2021 auch einige Konzerte des Festivals in der bekannten Eventbar Gaswerk in Seewen gespielt. Am Konzept ändert nur so wenig wie sich dieses seit seinen Anfängen immer gewandelt und entwickelt hat.

Das Programm vom 4. bis 27. November mit einigen Künstlern und Formationen, die wir bereits 2020 auf unseren Bühnen haben wollten, darf sich sehen lassen. Es ist schweizerisch wie international, traditionell wie modern, besinnlich wie amüsant und vor allem absolute Spitzenklasse. Unter anderem wird der Luzerner Musiker Kunz am 5. November in Brunnen auftreten.

pd




Autor

SchwyzKulturPlus

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

01.04.2021

Webcode

www.schwyzkultur.ch/8XEivG