Zeitlich gut getroffen: Das farbenfrohe Feuerwerk wurde pünktlich nach Plan um 22.30 Uhr gezündet. Kaum war der herrliche Lichterzauber vorbei, begann es heftig zu regnen. Bilder Christoph Jud
Zeitlich gut getroffen: Das farbenfrohe Feuerwerk wurde pünktlich nach Plan um 22.30 Uhr gezündet. Kaum war der herrliche Lichterzauber vorbei, begann es heftig zu regnen. Bilder Christoph Jud
Schleckmäuler strahlten: Wer lange im Regen herumrennt und sich in der Hüpfburg nass geschwitzt hat, stärkt sich gerne an einer supersüssen Zuckerwatte.
Schleckmäuler strahlten: Wer lange im Regen herumrennt und sich in der Hüpfburg nass geschwitzt hat, stärkt sich gerne an einer supersüssen Zuckerwatte.

Dies & Das

Erneut nasses Seenachtsfest

Immer wieder ergossen sich Regenschauer am Samstagabend am Seenachtsfest über Gersau. Trotzdem besuchten rund 2000 Personen das Musik-, Tanz- und Feuerwerkspektakel.

Die Organisatoren der Röllizunft mit ihrem OKP Marcel Häusler scheinen seit 1998 eine Wetter-Pechsträhne nicht loszuwerden. Während 1997 herrliches Wetter die Besucher des Seenachtsfestes in Gersau bis in die Morgenstunden bei Traumverhältnissen draussen verweilen liess, ist dies nun zum vierten Mal ganz in die andere Richtung abgegangen. Auch am Samstag regnete es von Beginn desAnlasses an immer wieder. Zwischendurch gabs längere trockene Perioden. Eine davon traf genau das Zeitfenster des Feuerwerks. Die dunkle Nacht wurde mit einem Lichterzauber mit vielen bunten Sujets erhellt.

Spezialitäten für alle Sinne

Es scheint, dass die Gersauer sich an die feuchte Witterung am Seenachtsfest gewöhnt haben. OKP Marcel Häusler meinte: «Positiv war, dass trotz dem nassen Wetter auch später nach dem Feuerwerk im Zelt und in den fünf Restaurants und Bars die Leute geblieben sind.» Vor allem den Kindern schien die Nässe nichts auszumachen. Barfuss und durchnässt sprangen sie vergnügt herum oder gaben in der Hüpfburg alles oder drehten eine Runde mit dem Vespa- Karussell. Für die Erwachsenen spielten auf der Bühne die Bands Fivepack und Republic, im Ländlerzelt unterhielten die Kapelle Joe Wiget und die Kapelle Fronalp. Die Grümpel-Band Goldau spielte im Freien und im Zelt. Hunger und auch Durst musste wirklich niemand leiden.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

11.07.2011

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schwyzkultur.ch/qiNXWj