Die neue «Republikaner»-CD wird im Beisein von Paten und Komponisten getauft. Bassist Kurt Nigg gibt das Zeichen, das Bier fliesst aus der «Bassgeige» auf die neue CD. Bild Silvia Camenzind
Die neue «Republikaner»-CD wird im Beisein von Paten und Komponisten getauft. Bassist Kurt Nigg gibt das Zeichen, das Bier fliesst aus der «Bassgeige» auf die neue CD. Bild Silvia Camenzind

Dies & Das

Republikaner haben es seit 40 Jahren lustig

Seit 40 Jahren kennt man die Lustigen Republikaner. Gestern feierte die rotblaue Formation den 40. Geburtstag mit einer neuen CD.

Trümpi, Chlefeli, Löffel, Waschbrett, Besen, Stöpsel und Mundharmonika: Diese Instrumente garantieren für den urchigen Sound der Lustigen Republikaner. Die Formation besteht nun schon seit 40 Jahren. Da die lustige Truppe zu feiern weiss, liess sie auch diesen runden Geburtstag nicht aus. Dank dem Traumwetter war die Messe mit Ländlermusik am Sonntagmorgen auf der Seebühne sehr gut besucht. Am volkstümlichen Nachmittag in der Aula hätte es jedoch für mehr Publikum Platz gehabt, da war das Wetter eine Konkurrenz. Doch die Stimmung war bestens, und die Jubilare präsentierten ein Programm mit 13 Formationen und 8 Uraufführungen. Insgesamt finden sich 25 Stücke auf der neuen CD, die «Urchigs us Gersau» heisst.

Paten und Komponisten für die CD

Die Lustigen Republikaner fanden für die acht Neukompositionen acht Gotten und Göttis, welche für die Gage je eines Komponisten garantierten. Entstanden sind durchwegs Stücke mit Bezug zu Gersau. So heisst beispielsweise Joe Wigets Beitrag schlicht «Republikaner ». Als wäre die Reise gestern gewesen Das ist in diesem Zusammenhang nicht politisch gemeint, führt aber zu der bekanntesten Anekdote aus dem Leben der Lustigen Republikaner. Die Gersauer wirkten 1985 als Markenbotschafter für die Schweizer Steinuhr, die damals in den USA lanciert wurde. Begleitet auf der USA- und der folgenden Karibik-Reise wurden die Gruppe von der damaligen Produktmanagerin Monika Vorlik. Sie sagte am gestrigen Fest: «Die Erinnerungen sind so wach, als ob es gestern gewesen wäre.» Für alle, die Vergangenes nicht so präsent hatten, gab es auf einer Grossleinwand alte Fotos als Erinnerungsstütze.

Bote der Urschweiz (Silvia Camenzind)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

12.09.2016

Webcode

www.schwyzkultur.ch/nY4JBJ