Ursula Altenbach (rechts) führt vor. Kyle Camenzind (von links) war an der Kamera. Christa Schaffert und Bernadette Hurschler assistierten. Bild: Silvia Camenzind
Ursula Altenbach (rechts) führt vor. Kyle Camenzind (von links) war an der Kamera. Christa Schaffert und Bernadette Hurschler assistierten. Bild: Silvia Camenzind

Film

Kunst & Design

Ikebana live aus dem Park in die Welt hinaus

Ursula Altenbach machte in Gersau eine Liveschaltung nach Indien und Japan.

Ursula Altenbach, Kuratorin von Kunst im Park in Gersau, beherrscht Ikebana, die japanische Kunst des Blumenarrangierens. Gestern Vormittag stellte sich ihr eine besondere Herausforderung: Sie gestaltete diese Blumen-Kunst in neun Vasen, für jede hatte sie fünf Minuten Zeit. Dazu waren im Villa Flora-Park unter Bäumen Tische und Vasen aufgebaut. Alles in Schwarz. Auch Ursula Altenbach war schwarz gekleidet, ebenso ihre zwei Assistentinnen Christa Schaffert und Bernadette Hurschler, die ihr das Material reichten und bei grösseren Gestecken mithalfen.

Assistentinnen hatten alle Hände voll zu tun


«Ich hatte schon Demonstrationen für zwei- bis dreihundert Personen, aber live um die Welt, das ist neu für mich», sagte Ursula Altenbach unter den Bäumen im lauschigen Park. Kyle Camenzind filmte und sorgte für die Verbindung nach Indien und Japan, wo Ikebama- Schülerinnen und -Schüler, die Demonstration live mitverfolgen konnten. Es war spannend zu sehen, wie Altenbach aus den Materialien und einheimischen Blumen eine Kreation um die andere schuf. Ihre Assistentinnen hatten alle Hände voll zu tun, ihr das Material, Draht und Schere im richtigen Moment zu reichen. Die Künstlerin hatte das Thema «Signs of Life» gewählt. Dazu erklärte sie dem Onlinepublikum ihre Gedanken dazu. Nachdem aus dem Nichts die neun Kunstwerke entstanden waren, gab es aus Japan Lob für die inspirierende Demonstration. Applaus gab es auch aus Indien, insbesondere das Licht im Park von Gersau begeisterte. Nach einer Stunde intensiver Arbeit war die Liveschaltung beendet. Die Blumen wurden abgeräumt. Ikebana war da und schon wieder weg.

Bote der Urschweiz / Silvia Camenzind

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Film
  • Kunst & Design

Publiziert am

07.07.2021

Webcode

www.schwyzkultur.ch/kYx8Dw