Peter J. Gehring liest den Vernissage-Besuchern dort vor, wo er am liebsten ist – in seinem Garten. Bild Silvia Camenzind
Peter J. Gehring liest den Vernissage-Besuchern dort vor, wo er am liebsten ist – in seinem Garten. Bild Silvia Camenzind

Kunst & Design

Den Künstler Peter J. Gehring gibt es nicht ohne Garten

Der Künstler Peter J. Gehring hat sich ein kleines Paradies erschaffen, davon erzählt er auch in seinem neuen Buch.

Es ist ein Zaubergarten, durch den die Vernissage-Besucher spazieren. Äpfel reifen und Trauben, ein Biotop gibts und intime Sitzecken –alles geschaffen von Kunstmaler Peter Gehring bei ihm zu Hause im Stockli. Von aussen ist die Oase mit mediterranem Flair nicht einsehbar. Umso mehr staunen die vielen Besucher bei ihrem Streifzug durch dieses kleine Paradies.

Grund fürs Buch waren Kurse

Malerei und Spiritualität, das sind Peter J. Gehrings Themen, dazu gibt er Kurse. Und weil die Kursteilnehmer jeweils wissen wollen, wer sie da unterrichtet, hat Peter J. Gehring nach «Zaubergarten» im Jahr 2007 ein neues Buch geschrieben. Es ist eines mit Bildern seiner Werke und mit Fotografien des südländischen Gartens, in dem er seine Freizeit verbringt. Eigentlich war das Publikum nicht wegen des Gartens an die Vernissage gekommen, sondern wegen Gehrings neuem Buch. Es heisst «Schöpferkraft durch Achtsamkeit in Malerei und Garten». Und schon ist man wieder beim Garten. Gehring gibt es einfach nicht ohne Garten, und darum gehört dieser auch ins Buch. Der Künstler erklärt im letzten Drittel, wie er seinen Garten plante, wie er ihn anlegte und wie er ihn heute erlebt.

Ein sehr persönliches Buch

Das Buch ist sehr persönlich. Gehring hat im autobiografischen Stil angefangen und ist bis zum Schluss dabei geblieben. Dies erzählte er in seiner Rede mit Tiefgang. Der Künstler, der zwei Tage pro Woche als Pfarreikoordinator in Morschach arbeitet, hatte die vollkommene Aufmerksamkeit des Publikums, das dicht gedrängt imAtelier und Garten stand. Er erzählte von seinen Träumereien, die ihn seit seiner Kindheit begleiten, von seiner Suche und seinem Reifeprozess von seinem spirituellen Weg. Wenn das Buch ursprünglich für die Kursteilnehmer des Malers gedacht war, Denkanstösse für das eigene Leben gibt es jedem Leser.

Bote der Urschweiz (Silvia Camenzind)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

31.08.2015

Webcode

schwyzkultur.ch/Tui12P