Feuerspeiender Drache: Im Gersauer Kurpark wird mit «Dragonia» nebst hochwertiger Kunst auch Spektakel geboten. Bild Roger Bürgler
Feuerspeiender Drache: Im Gersauer Kurpark wird mit «Dragonia» nebst hochwertiger Kunst auch Spektakel geboten. Bild Roger Bürgler

Kunst & Design

Drachen herrschen im Gersauer Park

Die neunte Ausstellung im Rahmen von «Kunst im Park» in Gersau ist die bislang spannendste. Die Drachen-Skulpturen der elf Künstlerinnen und Künstler dürften auch ein Publikumsrenner werden.

Das würde Hans Zbinden, den vor fünf Jahren verstorbenen Maler und Gründer von «Kunst im Park», freuen. Aus seiner innovativen Idee ist ein jährliches Kunsthappening mit überregionaler Ausstrahlung und erheblichem Unterhaltungswert geworden. Mit der Ausstellung «Dragonia» konnte im Gersauer Kurpark am Pfingstsonntag eine familientaugliche, sehr attraktive Ausstellung eröffnet werden.

Ausstellung mit Eventanspruch

«Hier wird Kunst für jedermann, also auch für Laien und Kinder vermittelt », sagte am Sonntagabend Isi Schennach, die als Kuratorin die Idee zu «Dragonia» hatte und im Auftrag des Vereins GersauART gleichzeitig auch die Künstlerinnen und Künstler nach Gersau einlud. Vereinspräsident Jürg Barras erläuterte dem zahlreich erschienenen Vernissage-Publikum, das übrigens in der Festwirtschaft mit einem feinen Pilzrisotto und einer ansprechenden Getränke-Auswahl verwöhnt wurde, dass «Dragonia» nicht nur eine Ausstellung sei, sondern auch ein Event. «Bis zur Finissage mit einer Drachenverbrennung und einem Open-Air-Kino am 16. Oktober wird allerhand lossein im idyllischen Gersauer Kurpark.»

Feuernacht am31. Juli

So wird es beispielsweise Workshops für Schulklassen, Schnitzkurse oder einen Flugdrachen-Baukurs geben. Nach dem letztjährigen Erfolg und der Nähe zum Drachenthema wird am 31. Juli die Feuernacht wiederholt. Wer letztes Jahr dabeigewesen war, wird sich diesen feurigen Event nicht entgehen lassen. Mit «Dragonia» ist GersauART eine Ausstellung geglückt, die zweifellos Gersau als Tagesausflugsziel oder einfach auch Haltestation für Schiffs-, Auto- oder Motorradausflügler über den Sommer bis in den Herbst hinein attraktiver macht. Die entsprechende Wertschöpfung werden nicht nur die Gastronomen zu spüren bekommen.

Einheimische Künstler dabei

Über die Kunst an sich sei hier auch aus Platzgründen nicht viel verraten. Ausser vielleicht, dass mit Jo Lindauer (Schwyz), Hans Gisler (Riemenstalden) und RolfNeuschwander (zeitweise in Gersau) regional bekannte Kunstschaffende im Kurpark ausstellen. Aber auch ihre Kolleginnen und Kollegen zeigen überaus sehenswerte und zum Teil auch witzige Werke.

Infos:

www.gersau.ch/gersau



Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

25.05.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/JWeLmf