Timo Regitz betätigte sich für seine Maturaarbeit als Skateboard-Designer. Bild: Sivlia Camenzind
Timo Regitz betätigte sich für seine Maturaarbeit als Skateboard-Designer. Bild: Sivlia Camenzind

Kunst & Design

Skateboards, die man an die Wand hängen kann

Timo Regitz, der eben seine Fachmatura Pädagogik am Theresianum mit Erfolg abgeschlossen hat, realisierte für seine Maturaarbeit eine Skateboard-Kollektion.

Kunst, Design und Sport sind Themen, für die sich Timo Regitz interessiert. Letzte Woche schloss er im Theresianum die Fachmittelschule mit der Fachmatura ab. Für seine Maturaarbeit gestaltete er Skateboards. Auf seinem Weg zum vollendeten Design hatte er etliche Hürden zu überwinden.

Ursprünglich wollte Timo Regitz das Design für acht bis zwölf Bretter gestalten. Doch nach Rücksprache mit seinem Mentor reduzierte er auf fünf Bretter. Das war genug, denn die Arbeit an den Skateboards verschlang viel mehr Zeit als ursprünglich gedacht. Da Skateboards ohne Design sehr teuer sind, hat er sich für Skateboards entschieden, die er selber gerne fährt. Der Nachteil: Die Bretter haben bereits ein Design. So musste er die dicken Lackschichten in mühsamer Arbeit abschleifen. Dann grundierte er alle Bretter weiss.

Mit dem Endprodukt sehr zufrieden

Timo Regitz konnte die Arbeiten alle im Kunstatelier seiner Mutter Christiane Luck ausführen . Von ihr erhielt er Tipps, wie er seine dem Barock entnommenen Vergänglichkeitssymbole auf die Bretter bringt. Regitz ist sehr zufrieden mit dem Endprodukt: «Die Skateboards übertreffen meine Erwartungen bei Weitem», freut er sich.

Der Student hatte das Ziel, eine Kollektion zu entwerfen, die den Zeitgeist trifft. Wichtig war ihm auch, dass Kollegen eines der entworfenen Bretter auch kaufen würden.

Beides wurde erreicht. Timo Regitz wird die Bretter vermutlich nicht verkaufen. Da alle fünf zusammen ein stimmiges Bild geben, werden sie wahrscheinlich alle zusammen in der Wohngemeinschaft, der während seines Studiums bald beitreten wird, an die Wand gehängt.

Bote der Urschweiz (sc)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

13.07.2017

Webcode

schwyzkultur.ch/yG3bx3