Christine Lauterburg war ein Erlebnis für das Publikum: So nah kann man am Gersauer Herbst die Künstler erleben. Bild Silvia Camenzind
Christine Lauterburg war ein Erlebnis für das Publikum: So nah kann man am Gersauer Herbst die Künstler erleben. Bild Silvia Camenzind

Musik

Jetzt beginnt in Gersau der Herbst

Festwirtschaft zur Festivaleröffnung: Der Gersauer Herbst begann gestern ursprünglich, echt und stimmgewaltig. Dafür war die Jodlerin Christine Lauterburg besorgt.

Rund 80 Personen füllten gestern zur Eröffnung des Gersauer Herbsts den Saal im Alten Rathaus. Das kleine Festival startete immer ursprünglich, immer mit Volksmusik. Diese Tradition wird gepflegt, aber im Kontext der Zeit, genau wie es die Jodlerin Christine Lauterburg und Doppelbock mit ihrer Musik machen. Aktueller können Volkslieder wie «Guugisberg» nicht klingen, herzergreifender auch nicht.

Lauterburg war eine Wucht

Christine Lauterburg, stimmgewaltig und echt, war gestern eine Wucht, ihre Mitmusiker von Doppelbock auch. Der Start des Festivals war grandios gelungen. Bis zum 28. November sind noch viele Perlen zu erleben. Dann setzen in der Aula neben Eliana Burki & Band die Funky Brotherhoods einen fulminanten Schlusspunkt, mit Gigi Moto, Marc Sway und Freda A. Goodlett alles Künstler, die am Festival in den letzten Jahren bereits für Begeisterung gesorgt hatten.

Alle Festivalpässe verkauft

Inzwischen wurden alle Festivalpässe verkauft. Mit 42 Pässen ist die obere Grenze erreicht und auch die Hälfte des Saals im Alten Rathaus besetzt. Darum sollen es auch nicht mehr werden. Roger Bürgler von den Organisatoren des Festivals erinnert sich ans erste Jahr, als lediglich vier bis fünf Festivalpässe Abnehmer fanden. Kulturinteressierte wissen, dass das kleine Festival Qualität und Trouvaillen bietet, auch wenn längst nicht alle im Programm aufgeführten Namen bekannt sind. Noch hat es für alle Konzerte Tickets.

Infos

www.gersauerherbst.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.11.2009

Webcode

schwyzkultur.ch/UyxSwE