Der einheimische Jodlerklub Heimelig: Er durfte drei Nachwuchsjodler und eine Nachwuchsjodlerin präsentieren und hofft, sie an der nächsten Generalversammlung als Mitglieder aufnehmen zu können. Bilder Konrad Schuler
Der einheimische Jodlerklub Heimelig: Er durfte drei Nachwuchsjodler und eine Nachwuchsjodlerin präsentieren und hofft, sie an der nächsten Generalversammlung als Mitglieder aufnehmen zu können. Bilder Konrad Schuler
Zum Schmunzeln: Die Auftritte der Hobbymusiker aus Gersau mit (von links) Karl Baggenstos (Boschi), Alex Niederer, Josef Küttel und Markus Camenzind (Gschwänd Merk).
Zum Schmunzeln: Die Auftritte der Hobbymusiker aus Gersau mit (von links) Karl Baggenstos (Boschi), Alex Niederer, Josef Küttel und Markus Camenzind (Gschwänd Merk).

Musik

Jodelgesang mit Freude vorgetragen

Der mit rund 300 Personen sehr gut besuchte Jodler-Abig des einheimischen Jodelklubs Heimelig in Gersau vom Samstagabend in der Aula bot Jodelgesang und Musizieren in bunter Vielfalt.

Schon das Bühnenbild mit Blumen, Strohballen, Brunnentrog, Holzkreuz, Alphütte und Holzbank vermittelte einen heimeligen Eindruck. Die Kantonswappen an der Decke und die folgenden fast 30 Darbietungen verstärkten die urchige, fröhliche und humorvolle Atmosphäre.

Vier Nachwuchskräfte vorgestellt

Der organisierende Jodelklub Heimelig eröffnete den Abend unter der Leitung von Peter Hodel mit «Früeligsfreud » von Josef Zgraggen. Präsident Josef Baggenstos und eine ganze Reihe weiterer Personen führten als Ansager durchs Programm. Als eines der Abschlusslieder wurde den 300 gut gelaunten Gästen der Frühling dann nochmals in allen schönen Facetten mit «Im Buechewald» von Edi Gasser vor Augen geführt. Mit Adrian Baggenstos, Pirmin Camenzind, Martin Küttel und Martina Schuler durfte der Verein vier Mitglieder in seinen Reihen präsentieren, von denen er sich erhofft, dass sie sich an der nächsten Generalversammlung als Mitglieder aufnehmen lassen.

Unterhaltende Vorträge geboten

Als Gastklub überzeugte der Jodelklub Echo vom Rigi, Küssnacht, mit solidem Jodelgesang. Büchelbläser Gusti Camenzind zeigte sein Können, seinen Humor und seine Flexibilität im Zusammenspiel mit dem Ländlertrio Bärgbuebä Schwyz. Zum Schmunzeln luden die Gersauer Hobbymusiker mit Karl Baggenstos (Boschi), Alex Niederer, Josef Küttel und Markus Camenzind (Gschwänd Merk) ein. Die Klänge der drei «Muulorgeli» und der Handorgel kamen beim Publikum bestens an. Ebenso stark applaudiert wurde bei den einheimischen Jodlerinnen und Jodlern, wenn sie als Duett, Terzett oder Quartett auftraten. So verdienten sich Daniela Weibel, Monika Schürpf, Roman Camenzind und weitere Jodler den verdienten Applaus. Das gut gelaunte Publikum wollte im zweitenTeil von allen Formationen bei ihrem letzten Auftritt eine Dreingabe hören. Das Schlussbouquet lieferten die beiden Jodelklubs Heimelig, Gersau, und Echo vom Rigi, Küssnacht, als Gesamtchor mit dem Lied «Dankä sägä» von Sepp Herger.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

27.05.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/mmqJt3