Musicalsängerin Sarah Schwyter, Lachen, überzeugte mit ihrer Stimme. Bild Sandro Schönbächler
Musicalsängerin Sarah Schwyter, Lachen, überzeugte mit ihrer Stimme. Bild Sandro Schönbächler

Musik

Nachwuchstalente im Alten Rathaus

Anlässlich des Gersauer Herbst Spezials durften verschiedene zentralschweizerische Künstlerinnen und Künstler ihr Talent vorführen.

Für einmal gab es im Alten Rathaus inGersau keine bekannten Namen zu hören. Der Sonntagnachmittag gehörte der jüngeren Generation. Moderator Erwin Nigg verglich den Anlass mit dem aufblühenden Frühling und sah für den Nachwuchs eine «Möglichkeit, sich von den Startblöcken abzustossen und die Karriere zu lancieren».

Zwischen Träumen und Realität

Die ersten Musikantinnen waren die Geschwister Andrea und Ursina Reutter aus Schwyz, welche mit dem Violoncello und der Violine barocke Musik boten. Die Faszination für die klassische Musik haben sie dabei von ihrer Mutter geerbt. Trotz dem Talent möchten die beiden jedoch nicht Berufsmusikerinnen werden, sondern Medizin studieren und Lehrerin werden. Fortgeschritten ist die Karriere der Klarinettistin Marina Brunner aus Hochdorf. Als ehemalige Teilnehmerin des Zermattfestivals gab sie ein vielfältiges Programm zum Besten, welches auch diverse hochstehende Solos beinhaltete. Im Anschluss an die instrumentalen Vorstellungen hatte Sarah Schwyter aus Lachen als Musicalsängerin ihren Auftritt. Durch die Erfahrungen beim Bernhard-Theater begeisterte sie mit ihrem Gesang. Auch die bei Musicals geforderten schauspielerischen Fähigkeiten liess sie aufblitzen.

Ungewohnt, dass alle zuhören

Zum Abschluss konnte Julian von Flüe aus Sarnen sein Können am Akkordeon zeigen. Überrascht war er vom kulturell interessierten Publikum, da er normalerweise seinen südamerikanischen Country eher amspäteren Abend spielt. Seine leidenschaftliche Art, Musik zu fabrizieren, war ein fulminanter Abschluss des Konzerts, welches durch die engen Platzverhältnisse eine ganz spezielle Atmosphäre erhielt und sicherlich auch im nächsten Jahr wieder bis auf den letzten Platz besetzt sein wird.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.11.2014

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schwyzkultur.ch/jaFVmS