Wechsel im Präsidium: Bruno von Holzen (links) übergibt sein Amt an Othmar Baggenstos.
Wechsel im Präsidium: Bruno von Holzen (links) übergibt sein Amt an Othmar Baggenstos.

Musik

Neue Generation bei Feldmusik

Generationenwechsel in der Vereinsführung der Feldmusik Gersau: Sie wählte an ihrer 110. GV einen neuen Präsidenten.

Nebst den zwei Höhepunkten, dem Jahreskonzert vom 19. Mai unter dem Motto «Wasser» sowie dem Adventskonzert vom 2. Dezember, blickte Präsident Bruno von Holzen auf eine etwas weniger musikalische Aktion zurück, den «rüüdigen Verein». Wir gingen zwar nicht als rüüdigster Verein in die Geschichte ein, aber kameradschaftlich hat diese Sammelaktion doch einiges bewirkt.

Dauerbrenner angesprochen

Der zweite Jahresbericht stammte aus der Feder unseres Dirigenten Klaus- Peter Müller. Besonders für ihn war im vergangenen Vereinsjahr, dass das erste Mal das gesamte «Fronleichnam-Programm» durchgeführt werden konnte – vorherige Jahre spielte das Wetter nie mit. Ansonsten ist er mit unseren Konzerten sehr zufrieden, bemängelt allerdings die Konzentration an den Gesamtproben sowie den schlechten Besuch der Registerproben – dies sind allerdings Dauerbrenner.

Tenorhörner geben Takt vor

Kassier Othmar Baggenstos erläuterte die gut geführte Rechnung, welche aber leider erneut einen Vermögensverlust aufweist. Zwar haben die Sparmassnahmen schon ein wenig gegriffen, sodass sich das Defizit gegenüber dem Vorjahr wenigstens verkleinert hat. Nach 11 Jahren im Vorstand, davon 8 Jahre als Präsident, gibt Bruno von Holzen seinAmt an seinen Registerkollegen Othmar Baggenstos weiter – so wird der Takt also weiterhin von den Tenorhörnern geblasen. Und nach 23 Jahren als Bibliothekarin wird Cecile Camenzind von Maria Ulrich abgelöst. Die Musikkommission wurde aufgelöst, und der Muko-Obmann Markus Küttel wird nun ebenfalls in den Vorstand integriert. Unter dem Traktandum Mutationen mussten wir zwei Mitglieder aus unseren Reihen entlassen. Daniela Camenzind hat sich auf der anderen Seite des Röstigrabens niedergelassen und wird in absehbarer Zeit nicht in die schöne Innerschweiz zurückkehren, und Marzell Camenzind geht nach 43 Jahren in den wohlverdienten «Musikerruhestand» – er bleibt dem Verein aber als Ehrenmitglied erhalten. Leider konnten wir diese Lücken nicht mit Neuaufnahmen stopfen.

Zahlreiche Auftritte

Um einen möglichen Beitritt ein wenig schmackhaft zu machen, hier ein paar Ausblicke, welche euch den Beitritts-Entscheid leichter machen sollen: Als Höhepunkt des Vereinsjahres führen wir jeweils ein Jahreskonzert durch. Dieses Jahr findet es am 20. April statt.Vom 13. bis 15. September werden wir den süddeutschen Raum erkunden, nähere Details wurden vom OK nicht preisgegeben, obwohl das OK die Gegend ausgiebig erkundet hat.

Teilnahme am Kantonalen

Auch wurde beschlossen, dass wir am kantonalen Musikfest in Küssnacht vom 30. Mai bis 1. Juni 2014 teilnehmen werden. Dieser Entscheid fiel nach dem guten Abschneiden beim letzten kantonalen Musikfest in Seewen praktisch einstimmig aus. Dann gibt es noch eine neue Uniform. Die Neuuniformierung ist auf das Jahr 2016 geplant. OKP Ueli Küttel wird nun ein OK zusammenstellen und mit den ersten Arbeiten beginnen.

Ehrungen

Das Traktandum Ehrungen mussten wir leider mit einer Totenehrung beginnen. Unser Ehrenmitglied Beck Edi Baggenstos ist im vergangenen Vereinsjahr verstorben. Ebenfalls verlassen hat uns unser ehemaliger Fähnrich und langjähriger Besitzer unseres Stammlokals «Krone», Josef Camenzind. Erfreulichere Ehrungen für langjähriges Musizieren konnten folgende Mitglieder entgegennehmen: Andrea Bürgler-Lang für 20 Jahre, Bruno Müller für 25 Jahre, Kurt Nigg für 35 Jahre und Hildi Schuler für 50 Jahre. Sie wird auch sogleich als erste Frau den Titel des kantonalen Ehrenveterans anlässlich des kantonalenVeteranentages in Rothenthurm am 24. März entgegennehmen dürfen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

31.01.2013

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