Da waren die Herren der Schöpfung gefordert. Irene Gabriel gab mit den einheimischen Bigger Trigger alles. Bild: Roger Bürgler
Da waren die Herren der Schöpfung gefordert. Irene Gabriel gab mit den einheimischen Bigger Trigger alles. Bild: Roger Bürgler

Musik

Starke Frauenstimmen im Gersauer Wäldli

Am Wäldlibarfäscht in Gersau trumpften die Sängerinnen auf.

OK-Präsident Michi Küttel hatte verständlicherweise Bedenken, dass sich die Strassensperrung Richtung Brunnen negativ auf das Gersauer Wäldlibarfäscht auswirken würde. Doch das Publikum aus dem Talkessel kam – Schiffe sei Dank – ebenso nach Gersau. Die einzigartige Atmosphäre und die tolle Musik waren Kompensation genug für den Mehraufwand.


Von urchig bis funkig


Bereits um 16.30 Uhr lancierte bei idealem Wetter das Ad-hoc-Ländler-Trio Läär-Lötig das Wäldlibarfäscht, und es herrschte bereits reges Treiben im gemütlichen Wäldli im Park Villa Flora. Vor einer Woche deutete alles auf schlechtes Wetter, doch letztlich machte den Verantwortlichen die gesperrte Strasse in Richtung Brunnen mehr Sorgen. Nichtsdestotrotz kamen insgesamt gegen 500 Personen von Jung bis Alt in den idyllischen Wald, und die Stimmung war ausgelassen und friedlich. Nach der Ländlermusik standen die einheimischen Bigger Trigger auf der Bühne. Frontmann Kili Fleischli hatte mit Irene Gabriel, Josephine Schaffert und Michaela Gwerder gleich drei Sängerinnen zur Seite. Jede hatte ihren Auftritt und das Publikum entsprechend Abwechslung. Der Südstaaten-Bluesrock kam beim Publikum bestens an. Noch einen Zacken zu legte dann Freda Goodlett. Mit ihren vier durchs Band exzellenten Instrumentalisten zeigte sie in Sachen Soul, Funk, Rock und Blues, wo die Messlatte liegt. Und da am Samstag ohnehin die Sängerinnen die Bühnen dominierten, sang Freda Goodlett zusammen mit den beiden Gersauerinnen Irene Gabriel und Josephine Schaffert «Sexy Susi don’t need shoes», eine witzige und leicht verfängliche Nummer über eine Miezekatze.


Bote der Urschweiz / Roger Bürgler

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.08.2019

Webcode

schwyzkultur.ch/b4j4QM