Die Gersauer Sennen halfen nach: Der Kletterbaum war nass und rutschig, sodass die Kletterer immer wieder abrutschten. Bilder Silvia Camenzind
Die Gersauer Sennen halfen nach: Der Kletterbaum war nass und rutschig, sodass die Kletterer immer wieder abrutschten. Bilder Silvia Camenzind
Verkaufte mit seinem Sennenmeitli Abzeichen: Schwinger Andreas Ulrich hielt zuvor in der Kirche den Betruf.
Verkaufte mit seinem Sennenmeitli Abzeichen: Schwinger Andreas Ulrich hielt zuvor in der Kirche den Betruf.
Nach dem Festgottesdienst: Sennen und Nachwuchs ziehen samt Tschämeler auf den Rathausplatz ein.
Nach dem Festgottesdienst: Sennen und Nachwuchs ziehen samt Tschämeler auf den Rathausplatz ein.

Volkskultur

Gersauer Kletterbaum war rutschig

Der Kletterbaum war die Attraktion an der diesjährigen Gersauer Sennenchilbi.

Es muss schon fast 30 Jahre her sein, seit an der Gersauer Sennenchilbi ein Kletterbaum gestellt wurde, genau erinnern konnten sich die Sennen nicht. So war am gestrigen Sonntag nach dem Festgottesdienst der Kletterbaum die Attraktion bei den Folkloredarbietungen auf dem Rathausplatz. Pech nur, dass das Wetter schlecht und damit der Baumstamm nass war. Wer klettern wollte, rutschte ab. Das Publikum im Nieselregen wurde trotzdem bestens unterhalten. Die Sennen in Gersau zeigten Erbarmen und schoben die Kletterer über die dickste Stelle des Baumes hoch. Mit dem Sicherungsseil wurde insbesondere den mutigen Buben nachgeholfen, sodass doch einige Nastücher von der Baumkrone geholt werden konnten. Eine wahrhaftige Topleistung zeigte Toni Camenzind vom Rotzingel, er schaffte es mit eigener Kraft bis ganz nach oben.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

18.10.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/YiHuBs