Vor dem Eindunkeln sorgte eine Sambatruppe für Farbtupfer und Rhythmus auf den Strassen von Gersau. Bild Patrick Kenel
Vor dem Eindunkeln sorgte eine Sambatruppe für Farbtupfer und Rhythmus auf den Strassen von Gersau. Bild Patrick Kenel

Volkskultur

Seenachtsfest bot viel Unterhaltung

Mitten im Jahr, das für Gersau ohnehin ein spezielles ist, feierte das Seenachtsfest ein stimmungsvolles Jubiläum.

Das Wetter meinte es aber nicht gerade gut mit dem Gersauer Seenachtsfest, das seit 20 Jahren jeden Juli von der Röllizunft organisiert wird – bei jeder Witterung. Die diesjährige Ausgabe hatte Jubiläumscharakter, weswegen den Besuchern Gratiseintritt gewährt wurde. «Es sind relativ viele Leute heute Abend in unsere Festmeile gekommen», fand OK-Präsident Marcel Häusler angesichts voller Zelte. Einen genauen Überblick konnte sich das OK diesmal aufgrund der fehlenden Zutrittskontrollen nicht verschaffen.

Verregneter Sommerabend

Kurz nach der Show einer leichtbekleideten Sambatruppe fielen am Abend die ersten Tropfen. Die Besucher verpflegten sich daraufhin in den Zeltplätzen oder den Restaurants an der Seestrasse und hörten von dort den beiden Bands Partyfetzer und Sauguat, die auf zwei Bühnen im Einsatz standen, zu. Neben Unterhaltungsmusik und Drinks sorgten die Spässe des Nidwaldner Comedian Mädi Murer für Auflockerung. Der Beckenrieder liess es sich nicht nehmen, in Gersau zu kalauern, dass er ja «vom anderen Ufer» sei. Aus seinem Koffer zog er sodann Kostüme, in die er vor dem begeisterten Publikum schlüpfte, um als Andrea Berg oder DJ Ötzi eine Playback-Show zu geben.

Raketen-Sponsoring bei Feuerwerk

Vom Nauen, auf dem um 22.30 Uhr das Feuerwerk gezündet wurde, leuchtete für einige Minuten die Feuerschrift «20 Jahre Seenachtsfest» über den See ans Ufer. Der Knall der Raketen, die mit Gönnerbeiträgen gesponsert wurden, schien auch den Regen fürs Erste zu vertreiben. Wer wollte, hatte noch bis in die frühen Morgenstunden Zeit für einige Tanzschritte auf den Festplätzen bei der Schiffstation.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

14.07.2014

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schwyzkultur.ch/XenA7Y