Nach dem Festgottesdienst: Das Publikum erwartete die Sennengesellschaft auf dem Rathausplatz. Bilder Silvia Camenzind
Nach dem Festgottesdienst: Das Publikum erwartete die Sennengesellschaft auf dem Rathausplatz. Bilder Silvia Camenzind
«Mier Sänne hends luschtig»: Die Trachtenkinder sangen zusammen mit dem Publikum.
«Mier Sänne hends luschtig»: Die Trachtenkinder sangen zusammen mit dem Publikum.

Volkskultur

Wildmannen und gut gelaunte Sennen

Gfürchige Tschämeler, gut gelaunte Sennen und eitel Sonnenschein: Die Sennenchilbi in Gersau zog viel Publikum an.

Nach dem Erntedankgottesdienst in der Pfarrkirche zogen die Sennen gestern Vormittag, begleitet von der Feldmusik, auf dem Rathausplatz ein. Hier erwartete sie so viel Publikum wie schon lange nicht mehr. Das war vor allem dem warmen Herbstwetter zu verdanken. Die Leute genossen das urchige Unterhaltungsprogramm mit Alphörnern, Gesang und Trachtentanz, hielten einen Schwatz und blieben bis zum Schluss.

Weg wie frische Weggli

Die zwei Wildmannen, mit Schwert, aber auch mit Tschämelerkronen bewaffnet, beeindruckten die Kinder, und manches verkroch sich sicherheitshalber hinter dem Mami. Die Tschämeler verkauften, begleitet von ihren Sennenmeitli, Tschämelerkronen. Die Gersauer Lebkuchen gingen in diesem Jahr weg wie frischeWeggli und waren schon bald ausverkauft. Am Nachmittag ging das volkstümliche Unterhaltungsprogramm der Sennen im Hotel Riviera mit dem Nachtisch weiter.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

22.10.2012

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schwyzkultur.ch/ySiq4t