André Stummer zeigt an der «photo17» Bilder aus den Schweizer Alpen, wie hier aus dem Nationalpark im Bündnerland. Bild: André Stummer
André Stummer zeigt an der «photo17» Bilder aus den Schweizer Alpen, wie hier aus dem Nationalpark im Bündnerland. Bild: André Stummer

Kunst & Design

Goldauer stellt Bilder an grösster Fotomesse aus

Die «photo17» ist eine der meist besuchten Ausstellungen für
Fotografie in Europa. Da werden auch die Bilder eines Goldauer Fotografen gezeigt.

«Ich bin leidenschaftlicher Hobbyfotograf », erwiderte André Stummer auf die Frage, ob er das beruflich mache. Der Goldauer arbeitet als Koch, doch in seiner Freizeit reist er sehr gerne in die Alpen und lichtet die Landschaft ab. Anfänglich machte er die Bilder hauptsächlich für die Gruppe #feelthealps auf Instagram. «Mit meinen Bildern will ich die Leute erreichen und sie zum Rausgehen bewegen», so der Hobbyfotograf. Der gebürtige Berliner entdeckte seine Leidenschaft für die Fotografie auf Sylt, wo er als Koch tätig war. Kollegen animierten ihn, sich für die Ausstellung «photo17» zu bewerben. Er reichte zum zweiten Mal seine Bilder für die Werkschau ein. Aus über 300 Anmeldungen schafften es seine Landschaftsfotografien in die Endauswahl der «photo17».

Über 27000 Besucher an Ausstellung erwartet

Vom 6. bis zum 10. Januar präsentieren Stummer und 149 andere Schweizer Fotografen ihre liebsten Bilder aus dem letzten Jahr in der Zürcher Maag-Halle. Auf über 4000 Quadratmetern bekommen Talente so die Chance, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Als grösste und bedeutendste Werkschau verzeichnete die Veranstaltung in den letzten Jahren über 27000 Besucher. Somit zählt die Ausstellung zu den grössten und renommiertesten in ganz Europa. Nebst der Präsentation der Bilder gibt es Sonderausstellungen. Besondere Aufmerksamkeit werden da die Fotos von Dominic Nahr erregen. Er dokumentierte für Ärzte ohne Grenzen die Flüchtlingssituation im Tschad.

Bote der Urschweiz (Nadia von Euw)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

24.12.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/bTP8nS