Ausschnitt aus der Lichtinstallation von Irène Hänni The Flow of Time, das Murmeln der Farben, 2014
Ausschnitt aus der Lichtinstallation von Irène Hänni The Flow of Time, das Murmeln der Farben, 2014
Nachtaufnahme von der Vernissage: im Vordergrund Skulpturen von Carmen Keller-Zinck, rechts Malerei von Elke Höylä-Vogt und im Hintergrund die Lichtinstallation brain-drain von Irène Hänni
Nachtaufnahme von der Vernissage: im Vordergrund Skulpturen von Carmen Keller-Zinck, rechts Malerei von Elke Höylä-Vogt und im Hintergrund die Lichtinstallation brain-drain von Irène Hänni
Blick vom 1. Stock in die Halle hinunter. Bild von der Vernissage. Skulpturen im Vordergrund von Irene Merz.
Blick vom 1. Stock in die Halle hinunter. Bild von der Vernissage. Skulpturen im Vordergrund von Irene Merz.

Kunst & Design

Kultur im Kraftwerk am Rhein: 10.4.-8.5.2014

Werkbeitrag vom Gertrud Schlatter-Fonds für die beiden Lichtinstallationen in der Ausstellung von Irène Hänni Epp (Irène Hänni) aus Goldau.

Wiederum wird das Kraftwerk in Augst Schauplatz einer eindrücklichen Kunstausstellung. In der lichtdurchfluteten Halle des Maschinenraums zeigt ein Künstlerinnenkollektiv von acht Mitgliedern der Schweizerischen Gesellschaft Bildender Künstlerinnen SGBK, Gewinnerin des Chancengleichheitspreises BS/BL 2012, kuratiert von der Sektionspräsidentin Elfi Thoma, Arbeiten zum Thema: Wasser und Energie. Das Thema schafft die Verbindung, den roten Faden sozusagen, unter dieser beachtlichen Vielfalt von Objekten und Bildern. Das Spektrum reicht von feiner bis kraftvoller Malerei, Druckgrafik, figurativen und abstrakten Skulpturen bis zu Hinterglasmalerei und Lichtinstallationen. Zu sehen sind: Skulpturen aus Holz und Stein (z. T. in beachtlichen Dimensionen) von Irène Merz aus Maisprach. Sie sagt „Naturkraft - schon im Material innewohnend – der Betrachter soll sich davon berühren lassen“. In einigen Figuren/Hüllen eines Frauenkörpers aus Holz von Carmen Keller-Zinck, Saint Louis, stellt sie die Frage nach der sehbaren und heimlichen Energie. Die erneuerbare Energie, dieses allgegenwärtige Schlagwort, hat sich Elke Höyla-Vogt, Maisprach verschrieben. Im Fokus ihrer Arbeiten stehen Bilder in Acryl und Radierungen. Lichtinstallationen von Irène Hänni Epp, Goldau fesseln den Betrachter genauso wie die Leuchtkästen in 3D von Christiane Haefelin, Arisdorf. Hinterglasarbeiten, leuchtende Farben, Lebendigkeit und Transparenz auch in den Werken von Franziska Burkhardt, Arlesheim. - Fehlen dürfen auch die Lebewesen des Wassers nicht: Forellen, und nicht nur blaue! auf die Leinwand gemalt von Jacqueline Borner, Sissach. - Die achte Künstlerin im Bunde ist Nadine Seeger, Riehen. Ihr Medium ist neben ihren hier kleinformatigen Werken, die Performance. Im Kraftwerk ist das stetige Brummen, Surren, Heulen, Stampfen und Singen der Turbinen der „basso continuo“ zur Stimme und den elektronischen Instrumenten, begleitet von Eric Ruffing. „aufladen_entladen“ zu hören und sehen an der Vernissage.

Die Ausstellung ist jeweils offen: Do. 17-20 h / Sa. 14-17 h / So.13-17 h Karfreitag / Ostermontag / 1. Mai von 13 - 17 h Jeweils Sonntag und an den Feiertagen führen Sie MitarbeiterInnen des KWA und Künstlerinnen um 14 Uhr durch Kraftwerk und Ausstellung.

Irène Hänni Epp

Autor

Atelier R6

Kategorie

  • Kunst / Design

Publiziert am

16.04.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/AQaM6b