Wollen den kleinen Prix Walo: Ricardo Campos, Denis Deschenaux, Marco Costa und Mario Märchy, besser bekannt als «mc’d»
Wollen den kleinen Prix Walo: Ricardo Campos, Denis Deschenaux, Marco Costa und Mario Märchy, besser bekannt als «mc’d»

Musik

«mc’d» sind im Finale

«mc’d» machen erneut Schlagzeilen. Die vier ambitionierten Musiker konnten an derVorausscheidung zum Prix-Walo- Sprungbrett überzeugen und haben die Finalqualifikation geschafft.

Exakt heute vor zwei Wochen erschien im «Boten» der letzte Artikel über die junge Goldauer Band mc’d. Damals ging es darum, dass die vier Musiker einen Auftritt mit den Rockstars von «Gotthard» gewinnen wollten und aus diesem Grund an einem Videowettbewerb teilgenommen haben. Diese Ehre wird nun «mc’d» nicht zuteil, da sie sich im Onlinevoting geschlagen geben mussten. Jetzt machen die vier Musiker wiederum von sich reden – und diesmal mit einer Erfolgsmeldung. «mc’d» konnten sich für das Finale des Prix-Walo- Sprungbretts qualifizieren, und bei einem allfälligen Sieg winkt ihnen grosses Renommee im Schweizer Showbusiness. Eine Bestätigung Denis Deschenaux, Leadgitarrist von «mc’d», spricht auf Anfrage des «Boten » von einer Bestätigung: «Es ist einfach geil, dass wir uns qualifizieren konnten. Für uns stellt die Teilnahme eine grosse Chance und auch eine Bestätigung dar, dass unsere Musik gut ankommt.» Für ihn ist klar, dass das Finale vom 2. Dezember eine spannende und interessante Sache wird. «Im Finale sind wirklich gute Bands vertreten, und es kann so ziemlich alles passieren. Es wird also eine spannende Angelegenheit », so der in Goldau wohnhafte Rothenthurmer. Bei einer derart vielversprechenden Ausgangslage ist klar, dass die Innerschwyzer Vollgas geben werden. Denn laut Deschenaux können die Finalisten nur einen einzigen Song vortragen, weshalb sie «alles auf eine Karte setzen werden».Am Finale werden «mc’d» denn auch einen neuen Song präsentieren, der eigens für diesen Auftritt geschrieben wurde. Unterstützung der Fans Darauf angesprochen, was wohl den Ausschlag gegeben hat, dass die vier Musiker an den Vorausscheidungen überzeugen konnten, macht der Gitarrist klar: «Ich glaube, es liegt daran, dass wir an unserem Stil festhalten und wir unsere Musik durchziehen. Doch auch die Unterstützung unserer Fans hat sicherlich einen grossen Anteil ausgemacht.» So hätten «mc’d» die meisten Anhänger an der Qualifikation dabeigehabt. Für die Endausscheidung wurden die Innerschwyzer von einer 15-köpfigen Jury, bestehend aus Radiojournalisten, Agenten und weiteren Szeneleuten, ausgewählt. Dabei seien sie laut Deschenaux die einzigen Schwyzer gewesen. Den Tagessieg konnten sie indes aber nicht erringen, dieser ging an die Luzerner Band Channelsix. Namhafte Gewinner Doch welchen Stellenwert hat ein Sieg am Prix-Walo-Sprungbrett eigentlich? Ein Blick in die Ranglisten der letzten Jahre zeigt, dass der Sieger des kleinen Prix Walo durchaus auch später im Schweizer Showbusiness von sich reden gemacht hat. Das beste Beispiel dafür sind vier Brüder aus dem Bündnerland: genau, die Jungs von «77th Bombay Street» konnten den kleinen PrixWalo im Jahr 2009 – damals noch in Alltagskleidung und ohne Uniformen – mit nach Hause nehmen. Der Zuger Kabarettist Michael Elsener gehört ebenfalls zu den Gewinnern dieses begehrten Preises. Im Jahr 2008 ging er als Sieger der Kategorie Kabarett/Comedy hervor.

Das Finale des Prix-Walo-Sprungbretts findet am 2. Dezember im aargauischen Birr statt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

17.11.2012

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schwyzkultur.ch/BP7EsL