Bliesen für einmal in ein lateinamerikanisches Horn: Der Musikverein Goldau präsentierte im Pfarreizentrum in Goldau sein diesjähriges Frühlingskonzert. Bild Werner Geiger
Bliesen für einmal in ein lateinamerikanisches Horn: Der Musikverein Goldau präsentierte im Pfarreizentrum in Goldau sein diesjähriges Frühlingskonzert. Bild Werner Geiger

Musik

Musikalische Reise nach Lateinamerika

Am Samstag präsentierte der Musikverein Goldau im Pfarreizentrum in Goldau sein Frühlingskonzert mit südamerikanischem Flair.

Quasi mit einem Paukenschlag und einem Paso doble stieg der Musikverein Goldau am letzten Samstag in sein Frühlingskonzert 2013 ein. Die junge Karin Beeler aus Venezuela führte mit ihrem spanischen Akzent elegant und gekonnt durch das Programm. Gleich zu Beginn ertönte der «Baso Doble Jaime Chufa», sodass sich die Zuhörer schon fast in einer stierkampfmässigen Ambiance befanden. Dirigent Christian Stutzer spornte seine Musikantinnen und Musikanten während der zehnteiligen Vorstellung des «Miniatures Brasileiras» zu Höchstleistungen an. Der Komponist Hudson Nagueira reflektierte mit seinem Werk zehn verschiedene Gegenden von Brasilien.

Einflüsse aus aller Welt

Die musikalischen Einflüsse aus Amerika, Afrika, Indien und Europa waren deutlich zu spüren. Mit dem dritten Stück vor der Pause, der vierteiligen «Second Suite», wurde ein Stück von Alfred Reed präsentiert, auch er liess es sich nicht nehmen, ein Musikstück mit lateinamerikanischem Hintergrund zu komponieren. Mit dem Stück «Malagueña» von Ernesto Lecuona begann der zweite Teil des unterhaltsamen Programmes. Im Stück «Oblivion», ein Tango Nuevo, konnten die beiden Solisten Urs (Klarinette) und Corina (Handorgel) Thommen ihr gefühlvolles Können unter Beweis stellen. Das weltbekannte Stück «La Cucaracha» (Spanisch für die Küchenschabe) darf in einem lateinamerikanischen Programm sicher nicht fehlen. Der tosende Beifall liess den Goldauer Musikverein nicht von der Bühne gehen, mit Zugaben und dem ebenso weltbekannten «Tico-Tico no Fubà» fand ein künstlerisch hochstehendes Frühlingskonzert doch sein Ende.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

29.04.2013

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schwyzkultur.ch/SDTVK7