Tosender Applaus des Publikums: Der Musikverein Goldau mit Dirigent Christian Stutzer. Bild Werner Geiger
Tosender Applaus des Publikums: Der Musikverein Goldau mit Dirigent Christian Stutzer. Bild Werner Geiger

Musik

Publikum nach England entführt

Der Musikverein Goldau brillierte am Samstag im Pfarreizentrum Eichmatt in Goldau, fast gleichzeitig mit der Traumhochzeit von Kate und William, mit einem Frühlingskonzert mit Klängen von den britischen Inseln.

Das anspruchsvolle Programm wurde von Mark Steffen mit original britischen Instrumenten begleitet. Das Pfarreizentrum Eichmatt in Goldau war fast bis auf den letzten Platz besetzt, als der Musikverein Goldau unter der Leitung von Christian Stutzer seine Passivmitglieder und Gäste zu seinem Frühlingskonzert eingeladen hatte.

Perfektes Timing

Just am gleichen Wochenende, an dem in England die spektakuläre Hochzeit von Kate und William stattfand, lag der Musikverein Goldau mit seinem britischen Programm goldrichtig. Eröffnet wurde das musikalische Programm mit der «Little Suite No. 1» von dem bekannten Komponisten Sir Malcolm Arnold. Das dreisätzige Werk, 1. Prelude, 2. Siciliano und 3. Rondo, besteht aus volksliedhaften Melodien, welche erst 1963 komponiert wurden. Als nächstes folgte das Werk «Loch Ness – A Scottish Fantasy » vom ebenfalls bekannten Johan de Meij, begleitet von Mark Steffen auf seiner «Bagpipe» (schottischer Dudelsack). Dieses Stück widerspiegelte die landschaftlichen Eindrücke des geheimnisvollen Sees in imposanter musikalischer Vertonung. Mit den beiden Stücken «Inisheer – The Last of the Great Whales», begleitet von Mark Steffen mit der «Uilleann Pipe» (irischer Dudelsack), Jörg Camenzind, Gitarre, und Simone Steffen- Brändli, Gesang, sowie «Finnegan's Wake», alles hervorragend durch den Musikverein Goldau gespielt, fand der ersteTeil des Konzertes seinen Abschluss.

Auch leichtere Werke

Im zweiten Teil des Programms kamen dann für die Zuhörer etwas bekanntere und leichtere Werke zur Aufführung. Mit dem Marsch «On the Quarterdeck» von Kenneth J. Alfordwurde der zweite Teil eröffnet. Von den drei folgenden Rock- und Pop- Melodien «Liverpool Sound Collection», «Yesterday» und der bekannten Filmmusik «James Bond 007» waren die Gäste voll begeistert. Und das Tüpfchen auf dem i, wie es so schön heisst, war wohl der Schlusspunkt des diesjährigen Frühlingskonzertes, die wunderschöne Melodie aus «Highland Cathedral», begleitet von Mark Steffen, aus dem oft gespielten und gehörten Finale des berühmten Edinburgh Military Tattoo.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

02.05.2011

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schwyzkultur.ch/DwK4RB