Brauchtum / Feste
Höfner Narrenfahrt führte «Strublidorf» Einsiedeln
Alle Jahre wieder: es wird immer gerätselt wohin die Narrenfahrt geht. Diesmal gings nach Umwegen bergauf Richtung Klosterdorf. Dort war alles für einen einmaligen Fasnachtstag bereit.
Was wird nicht Jahr für Jahr gerätselt. Die Höfner Narrenfahrt ist der traditionelle Start in die fünfte Jahreszeit, zu der die Schwertübergabe ebenso gehört wie das Rätselraten, wo die Reise überhaupt hingeht. Im 2026 lautete das Ziel «Strublidorf». Wie üblich hatte das Organisationskomitee der Fidelitas Wollerau dicht gehalten, drehte der Sonderzug eine verwirrende Pirouette – dieses Mal in Zürich – bevor er wieder in narrenfreundlichere Gefilde rollte. Plötzlich ging es recht steil nach oben, und am Ende erwies sich Einsiedeln als das Strublidorf», in dem die gastgebende Fasnachtsgesellschaft Goldmäuder bereits alles für einen festlichen Empfang mit währschafter Verpflegung vorbereitet hatte. In der Zwischenzeit hatte sich die Fasnachtsgesellschaft entsprechend in Stimmung gebracht. Verschiedene Bars mit musikalischer Untermalung boten den passenden Rahmen.
Viel Stoff für Geschichten
Einmal mehr bot die Höfner Narrenfahrt Stoff für zahlreiche Geschichten. Ein Narr erzählte stolz, er habe eben sein 80. Lebensjahr vollendet. Ein Paar habe sich auf der letztjährigen Narrenfahrt kennengelernt, ein anderes inzwischen gar geheiratet. Ein Passagier erzählte, dass er seit 20 Jahren zum «Inventar» gehört. Zu den diesjährigen Ehrengästen gehörte der Gemeinderat von Wollerau. Alle trudelten sie heiter in «Strublidorf» ein, wo die überraschten Passanten das Smartphone zückten, um die fröhliche Gesellschaft abzulichten. Kein Wunder: Es gab einiges zu sehen, wie diese Bilderseite verrät.
Höfner Volksblatt und March-Anzeiger / Text und Bilder: Rafael Muñoz / Ambra Moro
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- Brauchtum / Feste
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