Regula Pulver gerät an den Rand der Verzweiflung. Bild Ruth Auf der Maur
Regula Pulver gerät an den Rand der Verzweiflung. Bild Ruth Auf der Maur

Bühne

Viel Klamauk an der Premiere des Schwanks «Chräpfli»

Drunter und drüber gings beim Ehepaar Regula und Gregor Pulver im Schwank «Chräpfli».

Beim diesjährigen Stück des Jungmannschaftstheaters Ibach fing alles ziemlich harmlos an: Ein nur in Unterwäsche bekleideter Nachbar klingelte bei Regula Pulver, weil er sich selbst aus der Wohnung ausgeschlossen hatte. Frau Pulver nahm den hilflosen Herrn Göthe auf und wollte ihm eine Kleidung ausleihen, da tauchte aber ihr eifersüchtiger Ehemann auf. Was nun? Die kreative Kostümverleiherin Pulver verkleidete den Hilfesuchenden kurzerhand als Dame, nämlich als ihre Cousine Sabine.

Chaos hoch drei

Aber so einfach liess sich der eifersüchtige Gatte nicht beruhigen, und nun tauchte auch noch Frau Doktor Mördösen von der Schweizerischen Eidgenossenschaft auf. Sie bot sogleich ein paar ihrer wunderbaren Chräpfli an und lud das Ehepaar zur Nominierung zum «Paar, das es wert ist» ein. Geblendet vom möglichen Gewinn, willigten Regula und Gregor in die Teilnahme und somit in die Überprüfung ihres Lebens und Liebeslebens ein. Aber wer klingelte jetzt? Oje, jetzt kam die «richtige Cousine Sabine» zu Besuch, und das bedeutete wirklich nur noch Chaos pur.

Junges Team mit viel Power

Um Frau Dr. Mördösen zu beeindrucken und den Ehemann zu beruhigen, mussten jetzt störende Personen beseitigt, neu kostümiert oder versteckt werden, eine nicht ganz einfache Sache. Das junge Schauspielerteam vermochte mit seinem Spiel zu überzeugen und die Anwesenden zum Lachen zu bringen. Die zusätzlichen heiteren Sprüche im Stück liessen vermuten, dass der Regisseur bei der Mundartübersetzung noch seine «persönliche Handschrift » hinterlassen hat.

Weitere Aufführungen

12., 14., 15., 16., 21. und 22. November
jeweils 20.00 Uhr.

Weitere Infos

www.jmtheater.ch

Reservationen

telefonisch
Mo08.30 -10.30 Uhr
Do 17.00 - 19.00 Uhr
Nummer 079 294 87 44

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

11.11.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/m9JHms