Der Jodlerklub Alpenklänge aus Brunnen lud zu ganz speziellen Naturjuuz-Momenten ein. Bild zvg
Der Jodlerklub Alpenklänge aus Brunnen lud zu ganz speziellen Naturjuuz-Momenten ein. Bild zvg

Dies & Das

Grosser Erfolg für das Naturjuuzkonzert

Sieben Jodlerklubs aus der Region präsentierten vor 750 Zuhörerinnen und Zuhörern viele heimische Naturjüüzli.

«Da gahd mis Jodlerhärz eifach uf», erklärte die bekannte Jodlerin und Dirigentin Rita Ehrler am letzten Samstagabend bei der Begrüssung der rund 750 Zuhörerinnen und Zuhörer in der Pfarrkirche Ibach, welche die vielen Leute kaum zu fassen vermochte. Ehrler hatte seit Langem den Wunsch gehegt, einmal ein Naturjuuzkonzert nur dem Schwyzer und Muotathaler Naturjuuz zu widmen. Organisiert wurde das Konzert vom Jodlerklub Alpenklänge aus Brunnen, den Rita Ehrler neben den beiden Jodlerklubs Muotathal und Ybrig dirigiert. Die sieben Jodlerklubs, die auftraten, gehören zu jenen Vereinen unserer Region, die sich neben der Pflege des Jodelgesangs intensiv mit dem heimischen Naturjuuz befassen. Das Motto an diesem Samstagabend lautete denn auch absolut zutreffend «So tönt’s bi üs». Folgende Jodlerklubs gaben je zwei Naturjüüzli und ein Jodellied zum Besten: Jodlerklub Edelweiss, Ibach, Jodlerklub Muotathal, Jodlerklub Heimelig, Schwyz, Jodlerklub Illgau, Jodlerklub Echo vom Mythen, Schwyz, Jodlerklub Ybrig sowie der Jodlerklub Alpenklänge aus Brunnen.

Ein wahrer Hörgenuss

Die sehr gute Akustik in der Pfarrkirche Ibach kam bei dieser eindrücklichen Premiere in der regionalen Jodlerszene voll zum Tragen. So war es ein wahrer Hörgenuss, den schönen Jodelliedern und urchigen Naturjüüzli zuzuhören, die zum Beispiel Namen tragen wie «Rose-Jutz», «Am Oski sinä», «S’Mälch-Jützli», «De Villgauer», «De Fluohöfler» oder der «Dävi-Jutz», der von Rita Ehrlers Vorfahren komponiert wurde.

Tosender Schlussapplaus

Das Publikum in der Pfarrkirche Ibach zeigte sich sehr begeistert und forderte im Laufe des zweistündigen Konzertes mehrere Zugaben. Beim tosenden Schlussapplaus erhoben sich die Zuhörerinnen und Zuhörer spontan von ihren Sitzen und zeigten damit, dass ihnen das Naturjuuzkonzert mit über 170 Mitwirkenden ausgezeichnet gefallen hat.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Dies & Das

Publiziert am

05.05.2014

Webcode

schwyzkultur.ch/YMuJ1b