Brauchtum / Feste
Ibach: Das Jubiläums-Fasnachtsspektakel lockte Besucherscharen an
Das Muotadorf feierte «80 Jahre Fasnachtsrott Ibach» mit vielen Highlights.
Mit einem bunten Dorffest hat die Fasnachtsrott Ibach am Samstag ihr 80-Jahr-Jubiläum gefeiert. Vom Morgen an herrschte im Muotadorf ausgelassene Stimmung, und die Maschgraden prägten das Bild rund um das Christophorus-Schulhaus, in den Gastbetrieben, auf den Strassen und bis spät in die Nacht im Pfarrheim. Bereits am Morgen öffnete die Rottbeiz auf dem Schulhausplatz und lud zum Jubi-Apéro mit Frühschoppen und musikalischer Unterhaltung. Rund 100 Kindermaschgraden begaben sich auf eine Schnitzeljagd rund um das Schulhausareal, bevor der Einmarsch der Überraschungsgruppe, des Tambourenvereins Schwyz mit den Grossgrinden, für einen ersten Höhepunkt sorgte.
Hochbetrieb auf Festplatz, Strassen und in Gasthäusern
In der Rottbeiz kam das Jubiläumsfest rasch in Schwung. OK-Präsident Florian Grossmann liess in seinen Ansprachen die Geschichte der Rott Revue passieren und stiess mit den Gästen auf das Jubiläum an. Am frühen Mittag führte die Kinderrott die Jubiläumsmaschgraden auf den Festplatz, wo Grossmann die kreativen Anwärterinnen und Anwärter für den Jubiläumsmaschgrad mit sichtlicher Begeisterung vorstellte. Anschliessend zogen fünf Rotten mit unterschiedlichen Routenplänen durchs Dorf und sorgten in verschiedenen Gaststätten für närrische, ausgelassene Stimmung. Zusätzliche musikalische Farbtupfer setzten die Muota Gnomä, die mit ihren Platzkonzerten im Muotadorf für Freude sorgten.
Rangverkündigung im Pfarrheim
Erst abends trafen sich die Jubiläumsmaschgraden im Pfarrheim in Ibach zur lang erwarteten Rangverkündigung wieder. Als Anerkennung für ihre Mitwirkung durften sie ein künstlerisches Werk entgegennehmen, geschaffen von Künstler Wädi Nideröst. Für den stimmungsvollen Ausklang war die Ländlerformation, die Adlerspitz- Buebä besorgt.
Bote der Urschweiz / Ernst Immoos
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Bote der Urschweiz
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