Blanca Imboden und ihr erstes Kinderbuch: Ob es auch ein Bestseller wird, wie ihre anderen Bücher? Bild pd
Blanca Imboden und ihr erstes Kinderbuch: Ob es auch ein Bestseller wird, wie ihre anderen Bücher? Bild pd

Literatur

Die Bestsellerautorin schreibt jetzt für Kinder

Nach «Wandern ist doof» ist nun auch die Schule doof: Blanca Imboden hat ihr erstes Kinderbuch geschrieben. Das zweite ist schon in der Pipeline.

Als Primarschülerin hat Blanca Imboden Fortsetzungsgeschichten geschrieben, die sie auf dem Schulhausplatz verteilte. Die Schriftstellerin, die sie heute ist, steckte schon damals in ihr. Ansonsten war die Ibächlerin eine brave Schülerin, wie eine Aushilfslehrerin in ihrem Zeugnis vermerkte: «Sehr brav und fleissig.»

Inputs von Nichten und Neffen

So ergeben die eigenen Schuljahre nicht viel Stoff für eine Story. Aber die Schriftstellerin weiss, wo sie sich die Inspiration holen kann: «Dafür habe ich zwölf Nichten und Neffen und viele Leute im Umfeld, die als Lehrer unterrichten oder dies früher taten.» Ihre Erinnerungen an die eigenen Turnstunden – das waren keine guten – flossen in den ersten, eben veröffentlichten Band von «Schule ist doof» ein. «Johnny Depp» ist in Sachen Turnen ebenfalls eine Null. Frank Baumann, der Mann von Blanca Imbodens Verlegerin, hat das Kinderbuch illustriert und auch Textpassagen beigetragen. «Es war eine coole Zusammenarbeit », so Imboden. Man habe auf Werbetour viel gelacht. Doch mit einem Kinderbuch bewegen sich die Autorin und der Verlag auf unbekanntem Terrain. Dennoch hat Blanca Imboden bereits den zweiten Band geschrieben. In diesem ist Sara Suter, genannt Sara Super, die Protagonistin. Blanca Imboden bezeichnet ihr Leben gerade als «extrem aufregend». «Mein Puls ist so hoch, da kann ich mich mit Schreiben runterholen.» Imbodens Stil sind eine klare Sprache und kurze Sätze. Darum musste sie sich für das Kinderbuch nicht umstellen. Die ersten ihrer erwachsenen Fans haben «Johnny Depp» bereits gelesen. Nun sind deren Kinder dran.

Bote der Urschweiz (Silvia Camenzind)

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Literatur

Publiziert am

22.03.2016

Webcode

schwyzkultur.ch/QLGyG3