Professionelles Fotoshooting für das CD-Cover: Rachel Divà möchte alles perfekt machen, um ihre Karriere zu starten.
Professionelles Fotoshooting für das CD-Cover: Rachel Divà möchte alles perfekt machen, um ihre Karriere zu starten.

Musik

Rachel Divà startet ihre Solokarriere

Diese junge Frau hat ein grosses Ziel: Sie gibt 2014 ihre erste Soloplatte heraus, hat sich bei «The Voice of Switzerland» angemeldet und hat eine Strategie wie Lady Gaga. Ein Besuch bei Rachel Divà.

«Don’t dream your life, live your dream.» Ein viel gehörter Spruch. Rahel Bächtold belässt den Satz nicht beim Hören, sondern macht Sache daraus. Seit ihrer Kindheit singt die gebürtige Muotathalerin für ihr Leben gerne, zuerst im Kinderchor, dann im Kirchenchor und zuletzt in der Pop-Rock-Band «MaRa». Diese hat sich nach ein paar Jahren und zwei Finaleinzügen bei «bandXsz» aufgelöst. Das Interesse der verschiedenen Bandmitglieder hat sich in jeweils andere Musikrichtungen bewegt.

Paul Brandenberg unterstützt sie

Nun macht die 22-jährige Rahel Bächtold Nägel mit Köpfen. Sie versucht, eine Solokarriere zu starten. «Alles begann damit, als mir der Künstlername Rachel Divà einfiel», sagt die in Ibach wohnhafte Künstlerin. Anschliessend traf sie per Zufall ihren ehemaligen Klavierlehrer, den Komponisten und Musiker Paul Brandenberg, beim Einkaufen. Aus einem ersten Gespräch entstand bald ein Aufnahmetermin in seinem eigenen Studio in Arth. Rachel Divà nahm eine Demo-CD mit Coversongs auf. Seither kann sie regelmässig an Hochzeiten spielen. Sie will aber mehr erreichen. «Solokonzerte oder Projekte mit anderen Musikern wären schon schön», sagt die junge Sängerin. Deswegen will sie 2014 ihre Debüt-CD «This message from my heart» auf den Markt bringen. Paul Brandenberg wird ihr dabei als Produzent und Unterstützung zur Seite stehen.

Professionell angehen

Rachel Divà will alles professionell angehen. Seit Kurzem hat sie die Bilder eines Profi-Fotoshootings bei sich zu Hause. «Das Shooting bei der Fotografin Claudia Ruiz dauerte einenTag lang», sagt sie, «meine Mutter ist Kosmetikerin und meine Schwester Coiffeuse in Muotathal. Sie haben mich schön gemacht.» So konnte Rahel Bächtold etwas sparen. Bis jetzt hat sie alle Kosten ihres Soloprojekts übernommen. «Es wäre super, wenn ich einen Sponsor finden würde», sagt sie. Trotzdem ist sich Rahel Bächtold ganz im Klaren: Sie will es durchziehen, wenn es auch alleine sein soll. 80 selber komponierte Songs hat sie momentan zu Hause bereit. Zum Teil sind es nur einzelne Songfetzen, zum Teil fixfertige Stücke. Zehn Songs will sie schliesslich auf ihr Debüt-Album bringen. «Ich möchte mich mit dem Album repräsentieren. Ich will mir meinen Kindheitstraum erfüllen und eine eigene CD veröffentlichen.» Das Ziel von Rahel Bächtold wäre es, teilweise von der Musik leben zu können. Bald wird sie ihr Pensum als KV-Angestellte bei der Tellco Asset Management AG reduzieren. «Ich muss den Schritt wagen, sonst werde ich es nie mehr machen»,sagt die junge Frau.

Wie Lady Gaga

Als nächsten Schritt hat sie sich noch bei der nächsten Ausgabe von «The Voice of Switzerland» angemeldet. «Ich hoffe, dass ich dabei sein kann. Dieses Format finde ich super, da hier nur die guten Sängerinnen und Sänger hinkommen.» Vielleicht steht bald Rahel Bächtold im Scheinwerferlicht von SRF als Rachel Divà. Wieso eigentlich der Künstlername Rachel Divà? Rahel Bächtold wirkt ganz und gar nicht überheblich. «Der Name polarisiert und bleibt deswegen im Ohr hängen. So wie etwa Lady Gaga. Das ist meine Strategie», lacht Rahel Bächtold.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

21.08.2013

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schwyzkultur.ch/99RJT4