Solistin und Chor ergänzen sich perfekt: Das Stück «Superstar» wurde am Schluss gleich zweimal gesungen. Bild Tobias von Rickenbach
Solistin und Chor ergänzen sich perfekt: Das Stück «Superstar» wurde am Schluss gleich zweimal gesungen. Bild Tobias von Rickenbach

Musik

Tosender Applaus für «Jesus Christ Superstar»

Zweimal erklangen am Wochenende in der Ibächler Kirche rockige Töne. Dabei zeigte sich, dass das weltberühmte Musical «Jesus Christ Superstar» auch 40 Jahre nach der Uraufführung nichts von seiner Faszination eingebüsst hat.

Das sagte am samstäglichen Konzert wohl alles: stehende Ovationen zum Schluss und eine Zugabe, bei der alle Zuhörer enthusiastisch mitklatschten. Chor und Orchester Zur Begrüssung wünschte Pfarrer Franz Baumann den Besuchern in der fast vollständig besetzten St.-Antonius-Kirche noch viel Freude und Begeisterung. Diese Begeisterung war danach auch beim erweiterten Projektchor und dem 12-köpfigen Begleitorchester zu spüren.

16 Stücke ausgewählt

Das Publikum kam in den Genuss von Liedern in englischer Sprache aus dem berühmten Musical «Jesus Christ Superstar» von Andrew Lloyd Webber. Darunter befanden sich «Superstar», «Gethsemane» oder «I don’t know how to love him». Dirigent Daniel Zehnder hatte für die Konzerte insgesamt 16 Stücke ausgewählt und umgeschrieben, damit sie dem aus 60 Sängern bestehenden Chor optimal auf den Leib passten. Die monatelangen Proben und die Arbeit von Zehnder verfehlten ihre Wirkung nicht. Denn die Gesangsleistungen der 18 verschiedenen Solisten und Solistinnen waren eindringlich. Einige sangen sich regelrecht die Seele aus dem Leib, oder man spürte bei anderen, dass das Singen wie einer Erlösung gleichkam.

Die letzten sieben Tage Jesu

Die letzten sieben Tage aus dem Leben von Jesus werden in dieser kleinen Rockoper erzählt. Zwischen den musikalischen Einlagen wurde die Geschichte jeweils mit kleinen Texteinlagen vorangetrieben. Daneben wurden auf die grosse Leinwand über den Köpfen des Chors Zusatzinformationen wie die Namen der Solistinnen oder die englischsprachigen Namen der Songs projiziert.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.11.2011

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schwyzkultur.ch/XBV6mi