Senioren total aufgestellt: 60 fröhlich singende Altersheim-Bewohner füllten die Manege des «Piccolo»-Zeltes und sangen von ihrem Altersheim-Alltag. Bilder Christoph Jud
Senioren total aufgestellt: 60 fröhlich singende Altersheim-Bewohner füllten die Manege des «Piccolo»-Zeltes und sangen von ihrem Altersheim-Alltag. Bilder Christoph Jud
Erfolgreiche Schwestern: Loraine (von links), Naomi und Shela Heller sind nicht nur die Töchter des OKP Claude Heller, sondern auch TV-erfahrene Chlefeli- Künstlerinnen.
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Schwitzende Maschgraden: Die 23 Hudi, Blätze, Zigeuner und andere mehr von der Fasnachtsrott Ibach litten nicht unter kalten Füssen.
Schwitzende Maschgraden: Die 23 Hudi, Blätze, Zigeuner und andere mehr von der Fasnachtsrott Ibach litten nicht unter kalten Füssen.

Volkskultur

Gelungene Premiere in Ibach

Die Fasnachtsrott Ibach war mitten im Sommer im Dorf im Einsatz. 60 Altersheim-Bewohner und ihre Helfer sangen frisch und froh im Zirkuszelt. Dies waren 2 von 20 Gruppierungen, die am 1. «Ibach spielt» mitwirkten.

In Ibach stand am vergangenen Samstagnachmittag und -abend eine Festpremiere auf dem Programm. Erstmals wurde «Ibach spielt» durchgeführt. Entstanden war die Idee zu diesem kulturellen Anlass für die ganze Bevölkerung vonAdrian (Adi) Marty, einem Ehrenmitglied der Ibächler Guuggenmusig Muota Gnomä. Seine Idee verriet er dem Präsidenten des Einwohnervereins Ibach-Schönenbuch, Jean-Claude Heller. Dieser war begeistert davon und erkannte sofort, dass der EV Ibach-Schönenbuch der richtige Verein wäre, den neuen Ibächler Anlass zu organisieren und durchzuführen. Gesagt, getan – und aus der Idee wurde Realität. Die Premiere vom vergangenen Samstag wurde unter der Leitung von OKP Jean-Claude Heller und rund 80 Helfern ein Erfolg.

Tanzen, singen, fröhlich sein

Ein wichtiger «Sponsor» des Anlasses war Petrus. Die einst von Bucheli & Co. angekündigten Gewitter liess er nicht an Ibach rankommen. Bei Sonnenschein und 29 Grad Lufttemperatur zog es die Ibächler auf das Areal des Schulhauses Christophorus zu ihrem neuen Anlass. Ab 16.00 Uhr verbreiteten 20 Gruppierungen (300 Mitwirkende) auf drei Bühnen beste Unterhaltung mit Musik, Tanz, Gesang, Akrobatik, Theater und sogar mit Fasnacht, mitten im Sommer. Alle Formationen standen in direktem Bezug zu Ibach. Ein Fest von Ibächlern für Ibächler, die genussvoll feierten, assen, tranken und auch tanzten – sogar den Narrentanz, mitten im Sommer.

Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

09.07.2012

Webcode

schwyzkultur.ch/rX41C2