Die neuen Rotträte Reto von Rickenbach, links, und Christian Anderrüthi, rechts, sowie die abtretenden Dani Gwerder, Zweiter von links, und Roger Gasser nach der GV. Bild: Christoph Jud
Die neuen Rotträte Reto von Rickenbach, links, und Christian Anderrüthi, rechts, sowie die abtretenden Dani Gwerder, Zweiter von links, und Roger Gasser nach der GV. Bild: Christoph Jud

Volkskultur

Roman Lüönd ist neu Ibächler Maschgradenvater

Das Motto der GV der Fasnachtsrott Ibach lautete Safari und wurde auch farbenfroh umgesetzt. Im Gasthaus Rose trafen somit Wildtiere und Jäger, aber auch Ski-Safari-Teilnehmer aufeinander.

An der rund drei Stunden dauernden Generalversammlung wählten am Samstagnachmittag 150 Mitglieder der Fasnachtsrott Ibach im Gasthaus Rose in Ibach zwei neue Mitglieder des Rottrates und ehrten die verdienten abtretenden Ratsmitglieder. Maschgradenvater Dani Gwerder und Rottschreiber Roger Gasser demissionierten. Dani Gwerder wurde 2006 in den Rottrat gewählt und 2011 löste er Beat Achermann als Maschgradenvater ab. Er war auch in anderen Vereinen aktiv. So lief er auch als Zünggälä Huu in der Seebner Rott mit. Als Abschiedsgeschenk erhielt der scheidende Maschgradenvater der Fasnachtsrott Ibach ein Gwändli der Fabelfigur Zünggälä Huu.


Roger Gasser wurde zum Ehrenmaschgrad gewählt


Roger Gasser wurde 2004 in den Rottrat gewählt. Er ist seit Jahren bis heute für die Organisation der GV verantwortlich. «Er ist dafür verantwortlich, dass die GV das ist, was sie heute ist, nämlich ein Fasnachtstag », erklärte Rottherr Patrick Hutter. Der scheidende Rottschreiber baute die Homepage auf und war für deren Aktualisierung zuständig. Auch die Gestaltung und der Druck von Plakaten war seine Domäne. Für alle seine Verdienste für die Fasnacht wurde Roger Gasser zum Ehrenmaschgrad vorgeschlagen, was von der Versammlung mit Standing Ovations gutheissen wurde.


Roman Lüönd löst Dani Gwerder als Maschgradenvater ab


Zwei neue Mitglieder des Rottrats mussten gewählt werden. Die zwei Kandidaten betraten, als Gorillas verkleidet, den Saal. Der Rottherr machte es bei deren Vorstellung spannend. Wer steckt wohl unter der Verkleidung? Vor der Demaskierung des einen Affen verriet der Rottherr, dieser sei kein Urbewohner von Ibach, er lebe aber seit 20 Jahren an der Muota und sei langjähriges Mitglied der Fasnachtsrott Ibach. Unter der Maske kam Christian Anderrüthi zum Vorschein. Bei der Vorstellung des zweiten Affen sagte Patrick Hutter, dieser sei zu 100 Prozent ein Ur-Ibächler und er habe die Fasnacht im Blut. Bei der Demaskierung kam Reto von Rickenbach hervor. Beide wurden mit grossem Applaus empfangen und als Rotträte gewählt. Nach den Wahlen wurde die Neukonstellation des Rottrats präsentiert. Neu ist Roman Lüönd (bisher Statthalter) nun Maschgradenvater. Neuer Statthalter ist Jörg Achermann (bisher Organisation/ Güdelmontag). Die neuen Rotträte übernehmen die Ressorts PR/ Homepage (Reto von Rickenbach) und Organisation/Güdelmontag (Christian Anderrüthi).


Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

05.02.2018

Webcode

schwyzkultur.ch/nhE9JE