Die neue Formation: Fabian Heinzer (von links), Bass, Toni Ulrich, Djembé und Gesang, Mirjam Betschart, Gesang, Samuel Bürgler, E-Gitarre, Gitarre und Gesang, und Adrian Heinzer, Gitarre, Banjo und Gesang. Bild PD
Die neue Formation: Fabian Heinzer (von links), Bass, Toni Ulrich, Djembé und Gesang, Mirjam Betschart, Gesang, Samuel Bürgler, E-Gitarre, Gitarre und Gesang, und Adrian Heinzer, Gitarre, Banjo und Gesang. Bild PD

Musik

Neue Illgauer Band möchte Freude bereiten

Jetlag covert ein breites Spektrum an Musik und möchte so alle Altersgruppen erreichen.

Die fünfköpfige Band Jetlag besteht aus den Jungs von «Acoustic Horse Riders », mit frischer Gesangsverstärkung von Mirjam Betschart. Sie covern bekannte Songs im akustischen Stil. Ihr Repertoire reicht von Mundart über aktuelle Hits bis hin zu Rock- und Popklassikern. Die Mitglieder der Band sind schon von Kindeszeiten an befreundet. Vor einem Jahr waren sie zusammen in den Ferien; als sie bei der Heimreise in einen Stau kamen, vertrieben sie sich die Zeit, indem sie zusammen jammten. «Wir haben also schon Songs über die Grenze geschmuggelt», witzelt Toni Ulrich. Musik machen sie in erster Linie für sich. Es ist ein Hobby, das ihnen gleichzeitig die Möglichkeit gibt, einander zu treffen. «Andere Freundeskreise gehen gelegentlich etwas trinken, wir machen Musik zusammen.»

Gelungenes Debüt auf der grossen Bühne



Das Ziel der Band ist es, Jung und Alt zu begeistern. «Wir haben einen breiten Musikmix und wollen so viele Leute ansprechen. Besonders wichtig sind uns dabei die Lieder auf Mundart, diese machen einen Drittel unseres Programmes aus», sagt Adrian Heinzer. Die Band hatte im Januar beim Katerfäscht in Brunnen ihr Debüt auf der grossen Bühne. Aufgeregt waren die Jungs wegen ihrem Neuzugang nicht. «Wir hatten keine Bedenken», meint Adrian Heinzer, «es ist Mirjam zu verdanken, dass wir dreieinhalb Stunden spielen konnten. Das sind um die 50 Lieder, die sie seit den Proben im September lernen musste.» Dies sei sonst nicht unbedingt der Normalfall beim ersten Auftritt, versichern die Mitglieder der Band. «Das grösste Kompliment für uns ist es, wenn das Publikum anfängt zu tanzen», meint Samuel Bürgler. Toni Ulrich ergänzt: «Es ist auch sehr schön, Komplimente über Aspekte zu bekommen, die uns bei der Selbstreflexion auch gefallen.» Auf den Namen seien sie durch einen Song, den sie gerne gespielt haben, gestossen. Der Name sei kurz und bündig und deshalb auch perfekt für Mund-zu-Mund-Propaganda, so Mirjam Betschart. Auf die Frage, ob es keine Verwechslungsgefahr mit den Brunner Jetlag Boys gibt, erwidert die Band mit einem Lächeln: «Wir sind ja nicht nur Boys, wir haben ein Girl dabei.» Jetlag hat in nächster Zeit Auftritte im Theater Unterägeri, bei Taktvoll Illgau, bei Hochzeiten und Firmenanlässen.

Bote der Urschweiz / Céline Reichmuth

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

19.02.2020

Webcode

schwyzkultur.ch/UAurTW