Farbenpracht: Diese Iffele wurden im Iffelekurs von den Teilnehmern selber gebaut. Bilder Veronica Schilliger
Farbenpracht: Diese Iffele wurden im Iffelekurs von den Teilnehmern selber gebaut. Bilder Veronica Schilliger
Neuer Vize: Präsident Karl Niederberger (links) hat an seiner Seite einen neuen Vizepräsidenten, Stephan Schmidt.
Neuer Vize: Präsident Karl Niederberger (links) hat an seiner Seite einen neuen Vizepräsidenten, Stephan Schmidt.

Volkskultur

Neuen Vizepräsidenten gewählt

Genau 101 Personen fanden sich am Montagabend im Restaurant Baumgarten zur GV der St. Niklausengesellschaft Immensee ein. Es gab eine Rochade im Vorstand.

Der Präsident Karl Niederberger eröffnete die GV mit den Worten: «Es ist ein wunderschönes Bild, an einem Montagabend so viele Chlausjäger hier begrüssen zu dürfen.» Unter den Anwesenden befanden sich auch etliche Neumitglieder. Insgesamt konnte der Vorstand 13 neue Mitglieder aufnehmen. Somit zählt die Gesellschaft aktuell 332 Personen.

Iffele wurden vorgeführt

Im Jahresbericht erwähnte der Präsident die letztjährige Chlausenzeit. «Rund 210 Chlausjäger beteiligten sich am Hauptumzug durchs Dorf.» Am Sächsizügli seien es noch 29 gewesen. Geschwärmt hat Karl Niederberger vom Iffelekurs. Kari Birchler, Herbert Krummenacher und Noldi Röthlin haben mit 13 Teilnehmern Iffele gebaut. Die schönen Exemplare wurden sogleich an der GV vorgeführt. Die Iffelebauer trugen ihr Kunstwerk stolz in den Saal, dabei erklärte Herbert Krummenacher zu jeder Iffele etwas. In jeder Iffele stecken ungefähr 200 bis 400 Stunden Arbeit, wusste Krummenacher aus Erfahrung. Die Iffele sind am nächsten Sonntag, 4. Dezember, in der Kirche in Immensee ausgestellt.

Viele Spenden eingegangen

Kassier Cornelia von Allmen hatte von ihrem Ressort schöne Nachrichten. Sie sei sprachlos gewesen, als sie die Kasse gemacht habe. Bei den Spenden ist die stattliche Summe von 9091.10 Franken zusammengekommen. «Das ist sensationell», und als Erklärung erläuterte sie, «wir scheinen viele Freunde und Fans unseres Brauchtums zu haben.» Die Kasse schliesst mit einem Gewinn von rund 1300 Franken ab. Der Jahresbeitrag kann somit bei 20 Franken bleiben. Im Vorstand gab es einige Änderungen. Für Andy Dietrich (Beisitzer) und Markus Dönni (Vizepräsident), die beide demissionierten, mussten Nachfolger gesucht werden. Stephan Schmidt, der bis jetzt als Beisitzer mitgearbeitet hatte, wurde zum neuen Vizepräsidenten gewählt. Und mit Andi Rickenbacher und Roland von Allmen konnten zwei neue Beisitzer gewonnen werden. Der Präsident erläuterte, dass der Vorstand viel Arbeit leistet. Er beantragte deswegen, dass der jährliche Vorstandsanlass mit einem Zustupf aus der Kasse bezahlt wird. Er selbst hat mit 500 Franken. gerechnet. Der ehemalige Präsident Fredy Fuchs schlug vor, den Beitrag auf 700 Franken zu erhöhen, für jedes Vorstandsmitglied also 100 Franken Natürlich wurde dieser Vorschlag einstimmig angenommen, und Karl Niederberger zeigte sich erleichtert.

Seit 60 Jahren im Verein

Es gibt einige Mitglieder, denen der Vorstand speziell danken wollte. Köbi Arnold ist seit 60 Jahren im Verein, Sepp Ehrler und Hugo Hofstetter sen. seit 50 Jahren. Zu Ehrenmitgliedern wurden Hansruedi Iten, seit 25 Jahren im Bescherungsteam dabei und Leiter des Geislekurses, Markus Dönni, 14 Jahre im Vorstand, und Andy Dietrich, 25 Jahre im Vorstand, ernannt.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Brauchtum / Feste

Publiziert am

01.12.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/sfkJWx