Film
Preise für drei Schwyzer Filmschaffende
Gleich drei Schwyzer Filmschaffende wurden am Samstag von der Albert Koechlin Stiftung in Luzern ausgezeichnet. Sie erhielten den Filmpreis 2025.
Feierlicher Abend mit vielen Festivitäten: Am Samstagabend erhielten die 12 Trägerinnen und Träger des Innerschweizer Filmpreises 2025 im «Schweizerhof» in Luzern ihre Auszeichnungen von der Albert Koechlin Stiftung. Es wurden auch drei Spezialpreise vergeben, die mit einer Gesamtpreissumme von nicht weniger als 600’000 Franken dotiert sind.
Zu den Preisträgern gehörten auch drei Kunstschaffende aus dem Kanton Schwyz. Der Brunner Alvaro Schoeck wurde für die Co-Regie des Animationsfilmes «Die graue March», nach einer Geschichte von Meinrad Inglin, ausgezeichnet. Für «Between Tides», einen Dokumentarfilm, erhielt die Küssnachterin Mirjam Landolt ebenfalls einen Regiepreis. Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse und Ansichten einer alten Schottin über das Meer, an dem sie lebte. Schliesslich erhielt Selin Besili für ihren Abschlussfilm «Unser Name ist Ausländer» einen Preis. Die junge Pfäffikerin erklärt zusammen mit ihrer Familie, wie sie sich in der Schweiz einlebten und wie sie mit Rassismus konfrontiert wurden.
Am selben Abend bekannt wurde auch die Rochade an der Spitze des Zentralschweizer Filmpreises. Martino Froelicher, Projektleiter und Fachjury-Mitglied tritt altershalber zurück. Als Nachfolgerin wird die Kommunikationsspezialistin und ehemalige Journalistin, Regula Weber, den Filmpreis verantworten und Froelichers Aufgaben übernehmen.
Bote der Urschweiz / Jürg Auf der Maur
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Bote der Urschweiz
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