Motivierte Truppe: Die beiden Regisseure Philip Heinzer (links, sitzend) und Stefan Müller (rechts, sitzend) freuen sich zusammen. Bild Veronica Schilliger
Motivierte Truppe: Die beiden Regisseure Philip Heinzer (links, sitzend) und Stefan Müller (rechts, sitzend) freuen sich zusammen. Bild Veronica Schilliger

Bühne

Landjugend probt für «D’Bääsehäx»

Am 22. Oktober feiert die Landjugend mit ihrem Stück «D’Bääsehäx» Premiere. Jetzt stecken die neun Darsteller mitten in den Proben und geben dem Stück den letzten Schliff.

Die Monséjourbühne zeigt ein idyllisches Plätzchen inmitten der Schweizer Bergwelt. Rechts steht ein hübsches Haus, davor ein einladender Sitzplatz und ein Baum. Links sieht man einen eher schäbigen Stall. Der ist fürVieh, Heu und Knecht Gusti. Auf diesem Hof ist einiges los, wie die Truppe vom Landjugendtheater verspricht. Ab dem 22. Oktober führen die Spieler das Lustspiel «D’Bääsehäx» von Hans Wälti auf. Die Zuschauer dürfen sich auf einen unterhaltsamen und lustigen Theaterabend freuen.

Wer kommt unter die Haube?

Der Bauer Walter hat mit seinen drei Schwestern seine liebe Müh. Die eine spricht zu viel, die zweite ist naiv und die dritte zu aufreizend gekleidet. Ein zukünftiger Bräutigam ist schwer zu finden, denn auf dem Hof sind kaum Fremde – bis in der Nähe ein Zeltplatz entsteht. Ist da ein guter Mann für eine Schwester dabei? Wer kommt unter die Haube, und wer geht leer aus? Diese Fragen werden erst nach viel Action und etlichen Lachern beantwortet. Und natürlich gibt es ein Happy End.

Co-Regie schätzt Zusammenarbeit

Seit Ende Juli sind die neun Darsteller am Proben. Regie führen Stefan Müller und Philip Heinzer. Beide haben jahrelang selber mitgespielt, Heinzer stand sogar 15 Mal auf der Bühne des Landjugendtheaters. «15 Jahre sind genug», entschied er und wechselte zur Regie. Die Co-Regisseure schätzen ihre Zusammenarbeit. «Es ist eine Unterstützung», denn sie könnten sich absprechen, meinte Stefan Müller. Er führt bereits zum zweiten Mal Regie. «Mir gefällt, dass ich das Maximum aus den Leuten herausholen kann», begründet der Immenseer. Die Co-Regisseure haben auch viel Lob für die Darsteller. «Ihr Einsatz ist gut, sie können die Texte, die Kulisse gefällt uns – es ist einfach 1A», finden Heinzer und Müller. In dieser Truppe wirkt Priska Hess zum ersten Mal mit. Sie spielt die Serviertochter Anna Hägeli. Schon lange wollte sie beim Landjugendtheater mitmachen. «Aber wegen der KV-Lehre hatte ich keine Zeit.» Jetzt, nach dem Lehrabschluss, hat sie sich entschieden, beim Theater mitzuspielen. Einfach sei es nicht immer, gesteht sie. «Das Schwierigste ist, dass man sich traut, aus sich heraus zu kommen.» Da kann ihr Werner Odermatt sicher Tipps geben. Er gehört seit 10 Jahren zur Truppe. «Es gefällt mir, dass man als junge Person auch mal jemand Älteren darstellen kann», erzählt der 26-Jährige.

Am Samstag ist Premiere

In den kommenden Tagen muss der Text noch sitzen, die Übergänge müssen stimmen, eine Tür braucht noch den Anstrich, und die Dachziegel sind noch nicht fertig. Es gibt noch eine Menge zu tun, aber pünktlich zur Premiere übermorgen Samstag, 22. Oktober, ist die Theatergruppe bereit, das Geheimnis um «D’Bääsehäx» zu lüften.

Aufführungen

Sa, 22. Oktober
14.00 und 20.00 Uhr
mit Urmusig

Sa, 29. Oktober
14.00 und 20.00 Uhr
mit Bänderegruess

So 30. Oktober,
20.00 Uhr
mit Echo vom Jaist

Jeden Abend grosse Saaltombola und musikalischer Unterhaltung

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

20.10.2011

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schwyzkultur.ch/JdAFHb