Gemeinsame Sache: Die Heimbewohner Fred und Paul (Mario Schmid und Karl Gnos, Mitte) fordern die Heimleiterin (Irene Unternährer) heraus. (Bild Thomas Weins)
Gemeinsame Sache: Die Heimbewohner Fred und Paul (Mario Schmid und Karl Gnos, Mitte) fordern die Heimleiterin (Irene Unternährer) heraus. (Bild Thomas Weins)

Bühne

Letzter Schliff für Gselle-Theater

Das Gselle-Theater steckt mitten in den Proben zum neuen Stück «Chrampf im Altersheim». Eines ist garantiert: Es wird ein lustiger Theaterabend.

Am 15. Januar heisst es: Vorhang auf für «Chrampf im Altersheim». Seit Anfang Oktober proben die elf Darsteller des Gselle-Theaters für dieses Lustspiel in drei Akten. Jetzt geht es noch um den letzten Schliff. Die Regisseurin Sonja Hofmann gibt Anweisungen und Tipps, die Spieler üben Mimik und Gestik, und die Bühnenbildner verwandeln die Monséjourbühne in ein Altersheim.

Stück ist Herausforderung

Man darf gespannt sein, was die Senioren Fred, Paul und Irma im Altersheim erleben. So manchen Streich spielen sie der rigorosen Heimleiterin. Und auch die habgierigen Enkel bekommen einen Denkzettel. «Das Stück zeigt, dass man mit alten Leuten nicht einfach alles machen kann.» Das gefällt der Regisseurin Sonja Hofmann besonders am Lustspiel. Sie war von der Thematik sofort begeistert. Schon im Februar sass sie mit dem ehemaligen Regisseur Beat Ming zusammen und hat verschiedene Stücke gelesen.

Sie hätten sich schnell für das Lustspiel entschieden, sagte sie. «Bernd Gombold schreibt einfach spezielle Stücke.» Für die Darsteller ist das Stück eine Herausforderung. Sonja Hofmann begründete: «Es ist nicht leicht, ältere Leute zu spielen.» Man könne sich nicht wie ein 20-Jähriger bewegen, und auch die Mimik und Gestik seien anders. Darum werden die Heimbewohner Fred, Paul und Irma von erfahrenen Spielern dargestellt. Sabine Dössegger (Irma) ist seit acht Jahren beim Gselle-Theater. Für Karl Gnos (Paul) ist es gar der 26.Auftritt. Und Mario Schmid (Fred) steht seit elf Jahren auf der Bühne. «Die Rolle ist herausfordernd, weil ich mich nicht so bewegen kann, wie ich mich normalerweise bewege», sagte Mario Schmid. Aber ihm macht seine Rolle Spass. «Fred ist ein liebenswertes Schlitzohr», beschrieb er. Neben den erfahrenen Spielern stehen auch zwei neue Darstellerinnen auf der Bühne: Marisa Truttmann und Irene Unternährer.

Premiere am 15. Januar 2011

Noch drei Wochen hat dieTruppe Zeit. Es werden Szenen geübt, Kostüme gewechselt,Abläufe verfeinert. Am 15. Januar gilt es dann ernst. Die Vorfreude ist gross, das Stück dem Publikum zu präsentieren und einen unterhaltsamen, lustigen und unbekümmerten Abend zu bieten.



«Chrampf im Altersheim»

Lustspiel in 3 Akten von Bernd Gombold,
Gselle-Theater Küssnacht,
15.–23.01.2011

Vorverkauf

- T 041 850 58 38

- www.gselle-theater.ch
Weitere Infos

www.gselle-theater.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

28.12.2010

Webcode

www.schwyzkultur.ch/i6sa1A