Stecken mitten in den Proben: Die Darsteller des Landjugendtheaters mit einem der neuen Regisseure Tobias Suter (schaut aus dem Fenster). Bild Veronica Schilliger
Stecken mitten in den Proben: Die Darsteller des Landjugendtheaters mit einem der neuen Regisseure Tobias Suter (schaut aus dem Fenster). Bild Veronica Schilliger

Bühne

Letzter Schliff für Landjugendtheater

«Zwee herti Nüss» heisst das Lustspiel, das die Landjugend Ende Oktober präsentieren wird. Auf einen Theaterabend mit viel Witz, einem dunklen Geheimnis und natürlich einem Happy End darf sich das Publikum freuen.

Auf dem Bauernhof von Severin und Walburga ist einiges los. Die Magd Käthy und der Knecht Seppi sind dauernd am «Chifle». Als der Städter Sigfried Schreiber auf den Hof kommt und Käthy schöne Augen macht, gefällt das dem Knecht gar nicht.Auch Sigfrieds Eltern Isidor und Hildegard sowie Wachtmeister Hugentobler mischen mit und machen das Chaos perfekt.Wie die Geschichte ausgeht und welches Geheimnis das Chrüter-Anni verbirgt, das erfährt man an der Aufführung selbst. Ab dem 23. Oktober heisst es nämlich im Monséjour: Vorhang auf für «Zwee herti Nüss», ein heiteres Volksstück von Ulla Kling.

Unter neuer Regie

Seit Anfang August sind die neun Darsteller zweimal pro Woche am Proben. Die Regie führen zum ersten Mal Tobias Suter und Stefan Müller. Beide haben früher selbst im Landjugendtheater mitgewirkt, die Arbeit als Regisseur ist aber neu.Tobias Suter sieht vieleVorteile darin, dass er einen Partner hat. «Wir können unsere Vorstellungen miteinander besprechen, und das gibt uns Sicherheit.» Und auch der Ideenreichtum sei grösser. «Wir haben doppelt so viele Ideen.» Neben einigen Spielern, die seit etlichen Jahren auf der Landjugendbühne stehen, sind auch zwei neue dabei. Erwin Hess aus Küssnacht spielt Isidor Schreiber. «Die Rolle passt zu mir», sagt Hess. Auch er sei, ähnlich wie seine Figur, ein ruhiger Typ. Eher schwierig fand der 19-Jährige das Textlernen. Wie er aber an den Proben bewies, hatte er diese Hürde gut gemeistert. Auch zum ersten Mal dabei ist Tobias Bucher aus Oberrüti. «Meine Rolle ist lustig», beschreibt er den Wachtmeister Hugentobler, «die Leute werden über einige Sprüche lachen können.» Er sieht die Herausforderung des Theaterspielens darin, die Figur umzusetzen. «Ich muss mich in die Rolle einleben, damit sie richtig rüberkommt. » Der Regisseur ist sehr zufrieden mit den beiden neuen. «Wenn man nicht wüsste, dass sie neu sind, würde man es nicht merken.» Ein Lob vonTobias Suter geht auch an die ganze Gruppe: «Die Spieler zeigen einen sehr hohen Einsatz. Unsere Kritik wird gut umgesetzt.»

Am 23. Oktober ist Premiere

Die Theaterproben gehen dem Ende entgegen. Vieles sitzt bereits, jetzt geht es noch um den Feinschliff. Die Abläufe und Übergänge müssen noch verfeinert werden. Licht und Ton fehlen noch, und beim Bühnenbild muss der Stall fertiggestellt werden.Am 23. Oktober ist die Truppe bereit, das Volksstück von Ulla Kling dem Publikum zu präsentieren. Tobias Suter ist überzeugt, dass das Stück bei den Zuschauern gut ankommt. «Es passt zu uns und zu unserer Truppe», sagt er begeistert.

Aufführungen
Ort:

Küssnacht,
Monséjour
Zentrum am See

Daten:

Samstag, 23. Oktober,
14.00 &20.00 Uhr
(abends Unterhaltung mit «Ur-Musig»)

Samstag, 30. Oktober,
20.00 Uhr
(Unterhaltung mit Ländlertrio Müller-Küttel)

Sonntag, 31. Oktober,
14.00 und 20.00 Uhr
(abends Unterhaltung mit «Echo vom Jaist»)

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

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Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

13.10.2010

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