Proben kurz vor der Premiere: Peter Freiburghaus (vorne rechts) vom Duo Fischbach amtet bei der diesjährigen Produktion der Küssnachter Theaterleute als Autor und Regisseur.
Proben kurz vor der Premiere: Peter Freiburghaus (vorne rechts) vom Duo Fischbach amtet bei der diesjährigen Produktion der Küssnachter Theaterleute als Autor und Regisseur.

Bühne

Liebeskarussell beginnt zu drehen

Sie suchen nach der (nächsten) grossen Liebe. Ob – und wie oft – die neun Damen und Herren in «EngelBerg» fündig werden, zeigt sich am Samstag, 2. April, an der Premiere im Theater Duo Fischbach.

«Mer muess doch ned ums Verrecke immer öpper ha, nur demit mer immer öpper hed», belehrt die wilde Mathilde den Zauberer Hartwig, der sich in die junge Musicaldarstellerin Priska verliebt hat. Und revidiert ihre Belehrung sogleich mit der Ergänzung: «Lueg mich ah. Ich bi doch au scho sit … 12 Stund elläi.»

Premiere am 2. April

Mit dieser Aussage fasst die ehemalige Wirtin des Hotels Waldhorn in Engelberg, «Spielort» der diesjährigen Produktion der Küssnachter Theaterleute, das Thema der turbulenten Kömodie zusammen, die am Samstag, 2. April, im Theater Duo Fischbach Premiere feiert. «Das Stück handelt von der heute allgemein gängigen Rasanz von Partnerwechsel, -suche, -findung und -vertreibung», fasst Autor und Regisseur Peter Freiburghaus zusammen. Das temporeiche Konversationsstück gleicht einem «Liebeskarussell», welches «seine Mitfahrenden im Laufe des Abends von sich spickt», lebt von den ausgefeilten Dialogen und den zunehmenden Verwirrungen seiner Protagonisten.

NeunFrauen undMänner

«EngelBerg» erzählt die Geschichte von neun Frauen und Männern verschiedener Generationen, die alle auf der Suche sind nach der (nächsten) grossen Liebe. Was sie stattdessen finden, was wir uns alle von den Bonobos abschauen sollten und warum verschobene Zahngläser Ehekrisen auslösen, wird vom 2. bis 30. April im Theater Duo Fischbach gezeigt.

Infos und Tickets

www.theaterleute.ch

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

22.03.2011

Webcode

schwyzkultur.ch/vdme59