Mit erhobenem Zeigefinger: Der Generalvikar Jüngling (Mario Schmid) liest Pfarrer Teufel (Karl Gnos) die Leviten. Bild Thomas Weins
Mit erhobenem Zeigefinger: Der Generalvikar Jüngling (Mario Schmid) liest Pfarrer Teufel (Karl Gnos) die Leviten. Bild Thomas Weins

Bühne

Vorhang auf: «Ums Himmels wille … Herr Pfarrer!»

Das Gselle-Theater Küssnacht feiert am 16. Januar Premiere. Die letzten Bühnendetails werden optimiert, die Szenen werden ein letztes Mal geprobt.

Alles ist bereit für die Premiere beim Gselle-Theater. Unter der Regie von Sonja Hofmann haben die Spielerinnen und Spieler seit September ein turbulentes Theaterstück einstudiert, das viel Humor und gemütliche Unterhaltung verspricht «Ich ha immer gmeint, imene Pfarrhuus herrschi Totestilli, aber da gahts ja zue wie imene hölzige Himmel!», heisst eine von vielen markanten Textpassagen aus dem Lustspiel von Bernd Gombold, das von Ruedi Gasser ins Schweizerdeutsche übersetzt wurde. Das Stück spielt im Pfarrhaus des Pfarrers Alfons Teufel und seiner Köchin Hermine Himmel. Eine Kirchenrenovation ist teuer. Da die Spenden nur sehr spärlich fliessen, erschliesst Pfarrer Teufel andere Geldquellen: Nächtliche Jassrunden und die Vermietung der Zimmer im Pfarrhaus sollen bei der Finanzierung helfen.Als ob er, der gestresste Pfarrer, nicht schon genug Probleme mit den knappen Finanzen hätte, kommt auch noch unerwartet der bischöfliche Generalvikar zu Besuch.Wie immer, wenn es brenzlig wird, nimmt die brave, aber resolute Köchin Hermine das Heft in Hand. Diese Konstellation verspricht ein paar gemütliche und unterhaltsame Stunden im Monséjour-Saal in Küssnacht.

Aufführungsdaten:

Sa, 16. Januar, 13.30 & 20 h
Mi, 20. Januar, 20 h
Sa, 23. Januar, 13.30 & 20 h
So, 24. Januar, 19 h

Ort:

Pfarreizentrum
Monséjour

Platzreservationen:

www.gselle-theater.ch
oder
T 041 850 58 38
(werktags 18–20 Uhr)


Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

08.01.2010

Webcode

schwyzkultur.ch/F55CWV