Glockenspiel: Die nicht ganz harmonische «Tell-Ouvertüre» ist eine legendäre Fischbach-Nummer. Bilder Patrick Kenel
Glockenspiel: Die nicht ganz harmonische «Tell-Ouvertüre» ist eine legendäre Fischbach-Nummer. Bilder Patrick Kenel
Rasante Tanzschritte: Das jugendliche Tanzensemble «Nxt Gen» mit einer märchenhaften Choreografie.
Rasante Tanzschritte: Das jugendliche Tanzensemble «Nxt Gen» mit einer märchenhaften Choreografie.

Bühne

Weihnachten mit Fischbachs

Mit zwei Galaabenden am Wochenende kehrte das Duo Fischbach anlässlich des 5-Jahr- Jubiläums auf seine Küssnachter Theaterbühne zurück.

Bei der erstmals durchgeführten Weihnachtsgala im Theater Duo Fischbach waren die Sitzplätze begehrt. Konzipiert war sie als spezieller Benefizanlass zugunsten der seit fünf Saisons bestehenden Kleinkunstbühne. Die Gäste erwartete einerseits Speis und Trank an der Theaterbar, andererseits ein künstlerisches Dreigangmenü aus Musik-Comedy (Duo Fischbach zusammen mit dem TroubaDuo Mirja u Minnig), Improvisationstheater («Ohne Wiederholung») sowie Tanz (Gruppe «Nxt Gen»).

Tanz,Märchen, Weihnachtssketch

In der zweiten Hälfte zauberte diese jugendliche Formation erst eine Tanzperformance rund um das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen auf das Parkett. Danach erntete das Duo Fischbach viele Lacher mit einem speziell einstudierten Weihnachtssketch. In einem am Heiligabend überraschend abgegebenen Paket steckt ein Kind. Ernst und Lilian Fischbach sind ratlos und beginnen wieder einmal zu streiten. Es stellt sich heraus, dass der Überbringer ein Engel ist, der das ausgesetzte Christkind wieder mitnimmt. Er habe den Planet verwechselt, sagt Ernst Fischbach erleichtert zu seiner Frau.

Duo zurück aus der Kreativpause

Die Moderation des Abends überliessen sie den jüngeren Troubadouren aus Bern, welche wie die anderen Künstler schon an der Talentshow in Küssnacht teilgenommen haben. Doch das Duo Fischbach, bestehend aus Antonia Limacher und Peter Freiburghaus, hat die einjährige Pause, die erste in der über 20-jährigen gemeinsamen Karriere, offensichtlich genützt, um neue Kraft zu tanken. An Witzigkeit haben sie nicht eingebüsst. Wie Freiburghaus erklärte, sei es im Alter eher einfacher, ein grantelndes Paar in altmodischen Kleidern darzustellen. «Solange es Spass macht, hören wir nicht auf. Wir treten einfach nicht mehr 100-mal, sondern noch etwa 25-mal im Jahr auf.» An Galas, in Kleintheatern oder auf einer Tournee mit «Das Zelt» ist das Duo ab nächstem Herbst erstmals seit der Eröffnung des eigenen Theaters mit einem neuen Abendprogramm zu sehen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Bühne

Publiziert am

18.12.2012

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schwyzkultur.ch/WYJNty