Hier spielten die Rigispatzen unter der Leitung von Very Rickenbacher «Sancho und Pancho» mit einem Solo für zwei Trompeten. Bild Patrick Kenel
Hier spielten die Rigispatzen unter der Leitung von Very Rickenbacher «Sancho und Pancho» mit einem Solo für zwei Trompeten. Bild Patrick Kenel

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Rigispatzen vor fast vollem Haus

Am Samstag fand im Monséjour das erste der beiden Jahreskonzerte der Rigispatzen statt.

Nur wenige Stühle im Monséjour-Saal blieben beim Blasmusik-Konzert mit Tombola unbesetzt. Für morgen Dienstag wird mit mehr Stammbesuchern gerechnet, darunter besonders Liebhaber der böhmischen Musik mit Märschen, Polkas und auch Walzern. Bei vielen von der Musikkommission ausgewählten Programmtiteln hatte Dirigent Very Rickenbacher, den man auch als Komponisten und Arrangeur kennt, wiederum seine Hände im Spiel. Er arrangierte den «Maxglaner Zigeunermarsch», der von verfolgten Sinti aus der Zeit des Holocaust stammt. Die Polka «Hans im Glück» komponierte Rickenbacher 1991 für den damaligen Kantonsratspräsidenten Hans Kathriner, eine andere Polka widmete er vergangenes Jahr den Waldstätter- Musikanten. Nach einer ebenfalls bereits von ihm geschaffenen «Bierfass-Polka» sei kürzlich ein «Bacardi-Traum» gefolgt, erwähnte Sonja Hofmann-Notz, welche ihre Ansagen stets mit einem träfen Witz garnierte.

Fröhliches Ende

Im uraufgeführten «Bacardi-Traum» von Very Rickenbacher spielt, für eine Blaskapelle unüblich, die Perkussion eine wichtige Rolle. Dieses leicht lateinamerikanische Stück kam beim Publikumsehr gut an, worauf die Bläser gleich einige Takte wiederholten. Wie an der Generalversammlung vor wenigenWochen ehrten die Rigispatzen während des Konzerts ihre langjährigen Mitglieder Sebi Rickenbacher und Urs Betschart (10 Jahre) sowie die neu in die Blaskapelle aufgenommenen Barbara Wyttenbach (Flügelhorn) und René Krummenacher (Posaune). Für Flötistin Maggie Pé wird ab Herbst ein Ersatz gesucht. Am Ende des zweiten Konzertteils verabschiedete sich die Ansagerin mit dem fröhlichen Spruch «Sei stets vergnügt und nicht sauer, das verlängert deine Lebensdauer!». Die Rigispatzen spendierten ebenso fröhlich noch drei Zugaben.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

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  • Dies & Das

Publiziert am

30.04.2014

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