Mit der Kamera unterwegs: Die Filmemacherin Sara Stäuble bei der Arbeit.
Mit der Kamera unterwegs: Die Filmemacherin Sara Stäuble bei der Arbeit.

Film

Kurzfilm über Kindheitserinnerung

Die in Küssnacht aufgewachsene Filmemacherin Sara Stäuble zeigt am Zentralschweizer Filmsonntag in Einsiedeln ihren Kurzfilm «Rimini».

Der Kurzfilm «Rimini» dauert 9,6 Minuten. Filmemacherin Sara Stäuble hat dazu mit viel Herzblut aussagekräftiges Material für ihren Diplomfilm an der Hochschule Luzern Design und Kunst gesammelt.

Skurrile Suche durch Rimini

Könnte man doch bloss die Erinnerung an den Sommer in einem Goldfischglas festhalten: Sara Stäuble spielt sich in «Rimini» selbst und begibt sich auf eine märchenhaft skurrile Suche durch die Stadt am Meer. «Als Kind durfte ich mit meinen Grosseltern nach Rimini in die Ferien. Für mich bedeutet dieser Film eine Erinnerung an einen unbeschwerten Sommer in der Kindheit», sagt Sara Stäuble. So ist sie auch der Erinnerung an die Strandbesitzer Norma und Aldo, die immer einen Goldfisch in einem Glas hatten, nachgereist. «In Rimini ist ein experimenteller Film entstanden», sagt die 24-Jährige. Und was gefällt ihr besonders am Filmemachen? «Ich fühle mich frei mit dem Medium Film, und die Arbeit im Team gefällt mir sehr.» Ihre Kurzfilme gehen in Richtung Kunst, und Sara Stäuble hat in vielen ihrer Projekte selber eine Figur gespielt. Mit ihrer Vorliebe für Farbigkeit und Skurrilität experimentiert sie in ihrer künstlerischen Arbeit an den Grenzen von Kunst und Film. Sara Stäuble besuchte nach der Matura 2007 den gestalterischen Vorkurs in Luzern. 2012 schloss sie den Bachelorstudiengang Video an der Hochschule Luzern Design und Kunst ab. Und wie geht es weiter? «Ich möchte in der Schweiz bleiben und ein neues Filmprojekt in Angriff nehmen.» Sara Stäuble ist übermorgen am ersten Zentralschweizer Filmsonntag in Einsiedeln anzutreffen. Der Verein Film Zentralschweiz möchte mit dem Filmsonntag den aktiven Austausch von Filminteressierten und einheimischen Filmschaffenden fördern. Gleichzeitig soll einem breiten Publikum ein Einblick in das initiative und produktive Filmschaffen der Zentralschweiz ermöglicht werden.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Film

Publiziert am

01.03.2013

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schwyzkultur.ch/XUXwBX