Die Künstler präsentierten ihre Werke: Adriano Piu (links) mit einem Reliefbild in Mischtechnik, Pi Ledergerber neben einem seiner Monolithen. Bild Patrick Kenel
Die Künstler präsentierten ihre Werke: Adriano Piu (links) mit einem Reliefbild in Mischtechnik, Pi Ledergerber neben einem seiner Monolithen. Bild Patrick Kenel

Kunst & Design

«Formen in den Formen» als Titel für Bilder

Die momentane Ausstellung in der Galerie Reichlin ist den Bildern von Adriano Piu und den Skulpturen von Pi Ledergerber gewidmet.

An den Wänden hängen 40 Bilder von Adriano Piu aus dem Friaul, der nicht zum ersten Mal in Küssnacht ausstellt. Er ist sowohl Schweisser, Maler als auch Skulpteur. Dank diesem Hintergrund erschafft er in Mischtechnik organische Formen aus Sand oder Styropor, entweder farbig oder in Schwarz-Weiss-Tönen. In früheren Werken hat Piu zudem rostiges Eisen und Dachpappe auf der Leinwand zu Reliefbildern verarbeitet. Der Titel der neueren Bilder lautet «Formen in den Formen».

Skulpturen von Pi Ledergerber

Dazwischen hat Galerist Urs Reichlin 20 Skulpturen von Pi Ledergerber postiert und mit den Bildern abgestimmt. Der gebürtige Stanser arbeitet in seinem Atelier in Burgdorf mit verschiedenen Gesteinen (Marmor, Gneis oder Kalkstein). Alle Skulpturen sind Monolithen, die auf den ersten Blick als aus vielen Teilen zusammengeleimte Objekte wirken. Tatsächlich aber sind sie mit dem Trennschleifer möglichst exakt beschnitten und an den Kanten mit Hammer und Meissel behauen worden. Dem 62-jährigen Bildhauer geht es um die Kunst: «Ich schaffe frei stehende Skulpturen ohne Zweck, keine tragenden Säulen.» Um das harte Material im gewünschten Mass zu verändern, waren viele Arbeitsstunden nötig. Nicht nur des Materialwerts wegen, auch aufgrund des Aufwands ist der Verkaufspreis bei den Skulpturen im Durchschnitt höher, wie die Galerie Reichlin bestätigte.

Die Ausstellung in der Galerie Reichlin dauert bis und mit 7. Dezember. Öffnungszeiten Montag bis Freitag 08.00–12.00 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Samstag 09.00–16.00.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Kunst & Design

Publiziert am

18.11.2013

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www.schwyzkultur.ch/TxcPJY