Farbenpracht: Der gastgebende Jodlerklub Echo vom Rigi mit seinem Dirigenten Peter Hodel (ganz links) und der neuen Vorjodlerin Yvonne Ott (Mitte).
Farbenpracht: Der gastgebende Jodlerklub Echo vom Rigi mit seinem Dirigenten Peter Hodel (ganz links) und der neuen Vorjodlerin Yvonne Ott (Mitte).
Nachwuchsmusikantinnen: Das Publikum verlangte immer wieder eine Zugabe, so auch von Tanja Aschwanden (links) und Stefanie Betschart.
Nachwuchsmusikantinnen: Das Publikum verlangte immer wieder eine Zugabe, so auch von Tanja Aschwanden (links) und Stefanie Betschart.

Musik

Hunderte lauschten Jodel und Zäuerli

Echo vom Rigi zum Jodlerabig ein. 450 Freunde des Jodelgesangs erlebten ein paar entspannte, schöne Stunden. Zu Gast weilten das Jodelchörli Alpsteinblick und der Solojodler Melk von Rotz.

Der Jodlerklub Echo vom Rigi hattesich unter der Leitung von Peter Hodel lange und intensiv auf den Jodlerabig vorbereitet. Klub-Präsident Patrik Büeler konnte 450 Jodlerfreunde begrüssen, darunter zahlreiche Delegationen. Einen speziellen Gruss und Dank richtete er an Yvonne Ott. Die junge Vorjodlerin absolviert derzeit ein Probejahr beim Echo vom Rigi und ergänzt die beiden anderen Vorjodlerinnen Yvonne Reichlin und Esther Styger-Reichlin auf ideale Weise.

Zäuerli und Sioux-Gesang

Zu Gast weilte das Jodelchörli Alpsteinblick aus Abtwil SG unter der Leitung von Christian Manser. Das Chörli begeisterte mit traditionellen Zäuerli, Witzen, bekannten Jodelliedern und neueren Kompositionen. Besonders eindrücklich war, als die Jodler ein Zäuerli mit einem Gesang der Sioux-Indianer und später mit einem afrikanischen Naturgesang verschmelzen liessen. Ein weiterer Gast war der Solojodler Melk von Rotz aus Schwarzenberg. Er unterhielt das Publikum mit schönen Naturjüüzli und Jodelliedern. Nicht fehlen durfte am Jodlerabig in Küssnacht das Rigisennelied. Der Klassiker wurde vom Echo vom Rigi als Zugabe sehr schön gesungen.

Auch Instrumental-Einlagen

Ergänzend zu den gesanglichen Vorträgen, kam das Publikum auch in den Genuss von schönen Instrumental-Einlagen. Dafür sorgten einerseits die bekannten Gebrüder Hess (Tanzmusik), andrerseits das klubeigene Alphorn-Trio und Büchel-Duo sowie die Nachwuchsmusikantinnen Stefanie Betschart und Tanja Aschwanden. Besonders guten Anklang fand das Stück Steinerchilbi, das sie vierhändig auf dem Klavier spielten. Das Publikum wurde aber nicht nur in musikalischer, sondern auch in kulinarischer Hinsicht verwöhnt. Für den Service sorgte der befreundete Jodlerklub Weggis. Zum Abschluss des schönen dreistündigen Jodlerabig-Programms sangen der Jodlerklub Echo vom Rigi und das Jodelchörli Alpsteinblick gemeinsam die bekannten Lieder «Danke- Säge» und «Kamerade» (Zugabe).

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.10.2013

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schwyzkultur.ch/1VreER