Küssnachter Blues: Die einheimische Formation «Lengersii Mee» hatte ein Heimspiel und begeisterte mit viel Blues vom Feinsten. Bild Christoph Jud
Küssnachter Blues: Die einheimische Formation «Lengersii Mee» hatte ein Heimspiel und begeisterte mit viel Blues vom Feinsten. Bild Christoph Jud

Musik

«Lengersii Mee» glänzten im Heimspiel

Im Saal des Restaurants Widder in Küssnacht spielte am vergangenen Freitag eine einheimische Band. «Lengersii Mee» begeisterten ihre Fans mit stimmungsvollem Blues.

Seit dem 2. Oktober läuft im «Widder»-Saal in Küssnacht die Herbst-Konzertreihe. Viele der Bands zelebrieren den Country-Sound. Doch auch die Blues-Fans kommen auf ihre Kosten.

Den Blues spielen

So auch am vergangenen Freitagabend, als die Band mit dem seltsam klingenden Mundart-Namen «Lengersii Mee» in dem recht gut besetzten Saal denTon angab. Zu dieser Formation gehören die Küssnachter Paolo Cortese (Gesang, Gitarre, Mundharmonika), Wädi Bisang (Bass), Raini Schorno (Schlagzeug), RenatoWilli (Orgel), Petra Camenzind (Gesang, Perkussion) und Werni Joller (Gitarre). Den Namen gaben sich die fünf Musiker und die Sängerin, weil sie sich im Sommer 2005 dazu entschlossen hatten, lengersii mee – oder auch anders ausgedrückt «längers wie mee» – den Blues zu spielen. Ihren Musikstil bezeichnen sie selber als geradlinig und ohne modernen Schnickschnack.

Eigenkompositionen in Mundart

Sie spielen bekannte Blues-Interpretationen (back to the roots) aus den 30er- bis 70er-Jahren, von Robert Johnson über B.B. King bis Jimi Hendrix, aber auch Eigenkompositionen in Mundart sowie stilverwandte Nummern von Latin bis Rock (Santana, Deep Purple). «Lengersi Mee» treten hauptsächlich in Lokalen und an Anlässen in der heimischen Region und in der Zentralschweiz auf. So gehört der «Widder»-Saal immer mal wieder zu ihrer Wirkungsstätte.

Viel Applaus

Das Publikum kam somit auch am vergangenen Freitagabend wieder in den Genuss von viel stimmungsvollem Blues und verdankte es mit viel Applaus.

Bote der Urschweiz / Christoph Jud

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

07.11.2011

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schwyzkultur.ch/g3kKGF