Beat Tschümperlin im Einsatz beim Einweihungsfest der neuen Luftseilbahn Küssnacht. Bild: PD
Beat Tschümperlin im Einsatz beim Einweihungsfest der neuen Luftseilbahn Küssnacht. Bild: PD

Musik

«Mister Zoogä-n-am Boogä» Beat Tschümperlin sagt Auf Wiedersehen

Über 200 Livesendungen hat Beat Tschümperlin in knapp 20 Jahren beim Schweizer Radio präsentiert. Der Küssnachter verabschiedet sich am 21. Dezember mit seiner letzten «Zoogä-n-am Boogä»-Sendung vom SRF-Musikwelle-Publikum.

Am vergangenen Sonntag, ein paar Tage vor seiner letzten «Zoogä-n-am Boogä»- Sendung in Braunwald, war der Küssnachter Beat Tschümperlin zu Gast im «SRF Musikwelle Brunch». Einmal stellte nicht er die Fragen, nein er selbst wurde von seinem langjährigen SRF-Kollegen Sämi Studer befragt. In dieser einstündigen Sendung durfte er gleich seine liebsten Musiktitel auswählen. Neben den Hess-Buebe war unter anderem auch die ihm gewidmete Komposition «Dankä, Mister Zoogä-nam Boogä!» von Ländlerhess zu hören. Dabei gab es auch viel Interessantes über ihn selbst zu erfahren. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Jurist erlebte er die Entstehung der Lokalradios hautnah und half beim Aufbau wesentlich mit. Bis 1999 arbeitete er bei Radio Pilatus und Radio Central und machte sich mit seiner eigenen Sendung «Ländlerzmorge» einen grossen Namen in der Volksmusikszene. Die Sendung kann auch nachgehört werden. Über 200 Livesendungen hat der gelernte Jurist Beat Tschümperlin seit 1999 beim Schweizer Radio präsentiert. Im Mai dieses Jahres wurde er pensioniert.


Mit einem lachenden und einem weinenden Auge


Am Freitag, 21. Dezember, nun verabschiedet er sich mit seiner letzten «Zoogä- n-am Boogä»-Sendung vom SRF-Musikwelle- Publikum. Im Hinblick auf seine letzte Sendung hat Beat Tschümperlin das sprichwörtliche lachende und weinende Auge. Die arbeitsintensive Vorbereitung auf eine Sendung wird er kaum vermissen. Andererseits lässt er etwas los, das ihm über all die Jahre ans Herz gewachsen ist. Wer Beat Tschümperlin kennt, weiss, dass er auch nachher nicht untätig bleibt. So wird er weiterhin bei Grossanlässen zu sehen und zu hören sein, wie etwa beim nächsten Eidgenössischen Schwingfest 2019 in Zug oder beim Heirassa Festival in Weggis. Endlich hat er aber auch Zeit, seine Hobbies zu pflegen und mehr Zeit mit seiner Frau Marianne und seiner Familie verbringen zu können. «Dankä, Mister Zoogä-n-am Boogä!»


Bote der Urschweiz / pd/red

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

18.12.2018

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schwyzkultur.ch/pEF8EU