Nicht nur Männersache: Seit 15 Jahren spielt Margrit Pé (links) und seit einem Jahr Patricia Meier bei den Rigispatzen mit. Bild Bruno Facchin
Nicht nur Männersache: Seit 15 Jahren spielt Margrit Pé (links) und seit einem Jahr Patricia Meier bei den Rigispatzen mit. Bild Bruno Facchin

Musik

Rigispatzen trugen zwei Uraufführungen vor

Erwartungsgemäss war am Samstag das Jahreskonzert der Rigispatzen ein Gassenfeger. Im Monséjour bedankte sich die Musikkapelle bei ihren Freunden und Gönnern für die Treue im vergangenen Jahr. Zwei Uraufführungen, komponiert von DirigentVery Rickenbacher, wussten zu begeistern.

Das Jahreskonzert der Rigispatzen ist längst nicht mehr aus dem Küssnachter Veranstaltungsprogramm wegzudenken. Am Samstag war das Monséjour wieder bis auf den letzten Platz belegt, und auch am Dienstag wird es bei der zweiten Aufführung nochmals ein volles Haus geben. Der grosse Publikumsaufmarsch kommt nicht umsonst. Die im Jahr 1963 als «Bauernkapelle Rigispatzen » gegründete Formation hat sich inzwischen als «Rigispatzen» unter den zehn besten Blaskapellen der Schweiz etabliert, und vor einem Jahr belegten die Küssnachter am Radio-Live-Wettbewerb den zweiten Rang. Nebst dem böhmischen (Egerländer) Stil werden auch mährische Titel und einheimische Kompositionen aufgeführt. Dabei zeichnet sich jeder oder jede der 16 Musikantinnen und Musikanten als Solistin oder Solist aus.

Neue Kompositionen

Seit 2004 leitet Very Rickenbacher die Küssnachter Rigispatzen, und aus seiner Feder stammen einige Kompositionen, welche jeweils am Jahreskonzert uraufgeführt werden. Mit der Polka «Alles wird gut» und dem Walzer «Das Herz einer Frau» wurden auch am Samstag die Erwartungen der Besucher mehr als nur erfüllt. Rickenbacher versteht es, die Stücke nicht nur zu komponieren, sondern auch auf der Bühne zu arrangieren. Sowohl bei diesen Uraufführungen als auch bei den weiteren zwölf vorgetragenen Stücken (ohne Dacapo) stellten verschiedenste Solisten ihre Virtuosität unter Beweis. Durch das Programm führte Sonja Hofmann-Notz aus Merlischachen.

Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

12.04.2010

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schwyzkultur.ch/vQrJn1