Begeisterten mit Konzertprogramm: Die Harfenistin Eliane Koradi-Zweifel (links) und die Pianistin Nathalie Laesser-Zweifel.
Begeisterten mit Konzertprogramm: Die Harfenistin Eliane Koradi-Zweifel (links) und die Pianistin Nathalie Laesser-Zweifel.

Musik

Schwesterlicher Tanz als beflügelter Auftakt

Am vergangenen Montag erfolgte der Auftakt der neuen beflügelten Konzertsaison mit einem Harfen-Klavier-Duo. Eliane Koradi-Zweifel, Harfe, und ihre Schwester Nathalie Laesser-Zweifel, Klavier, präsentierten ein sehr vielseitiges und abwechslungsreiches Konzertprogramm.

Die Geschwister Zweifel sind in Aarauaufgewachsen. Sie stammen aus einer Familie, in der musiziert wird, die Mutter spielt Klavier und Geige und der Vater Alphorn. Diese Vertrautheit und Affinität zur Musik konnte man in ihren Musikklängen hören. Das Duo präsentierte sich sehr harmonisch, und eine langjährige aufeinander abgestimmte Zusammenarbeit war unüberhörbar. Die beiden Schwestern führten das Publikum durch eine grosse Palette von Stilrichtungen.

Verschiedene Richtungen

Eingestimmt wurde das Konzert durch ferne Glockenschläge und eine zarte Melodie durch die Dämmerung, die immer näher und näher kommen, komponiert von dem neuzeitlichen Komponisten Serge Lancen. Beide Geschwister gaben als Abwechslung zum Duo ein Solo zum Besten, die Harfenistin «Chanson dans la Nuit» von Carlos Salzedo und die Pianistin drei Sätze aus Davidsbündlertänzen von Robert Schumann. Das bekannte «Clair de Lune» von Claude Debussy wurde in einer neu arrangierten Version präsentiert. Cathédrale, der zweite Satz, erzählt die Geschichte einer mächtigen Kathedrale, welche vor Urzeiten in einem See versunken ist. Der krönende Abschluss waren mitreissende Melodien und Tänze aus dem südamerikanischen Kontinent.

Kunstwerke an Wand projiziert

Die Kunstwerke von Beat Imfeld, Goldschmied und Kunstschaffender in Küssnacht, wurden an die Wand projiziert und waren im vorderen Teil der Kirche ausgestellt. Kunst und Musik sind sich sehr nahe, beides sind kreative Ausdrucksweisen, die anderen Menschen Freude bereiten und Emotionen erwecken sollen; die Musik für die Ohren, die Kunst für die Augen und hier beides unter einem Dach. Die wunderbaren Töne und Klänge konnten bei einem gemütlichen Apéro noch nachhallen.

Infos

www.befluegelt.ch



Bote der Urschweiz

Autor

Bote der Urschweiz

Kategorie

  • Musik

Publiziert am

30.09.2013

Webcode

schwyzkultur.ch/ZPp2wJ